Ich bin eine überzeugte Verfechterin des Passiven Einkommens. Aus meiner Sicht ergibt es wenig Sinn, Zeit und persönliche Anwesenheit gegen Geld einzutauschen.

 

Doch genau dies geschieht in „klassischen“ Arbeitsverhältnissen. Passives Einkommen hingegen bedeutet, Einkommen durch eine einmalig erbrachte Leistung zu erzielen – immer wieder.

Beispiel: Du schreibst ein Buch (in das du einmalig sehr viel Arbeit, Kreativität, Herzblut, Zeit und Mühe steckst) und erwirtschaftest durch dieses Buch dauerhaft zu dir fließendes Einkommen. Und nein, es ist NICHT nötig, jedem Käufer dieses Buch auch noch persönlich vorzulesen! Du darfst das Geld einfach annehmen – auch, wenn du zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht mehr für das Geld arbeitest. Die Arbeitsleistung hast du ja bereits zuvor erbracht.

Praktische Sache, oder?

Passives Einkommen ist genau genommen niemals vollkommen passiv, denn du bist ja zumindest damit beschäftigt, deinen Laden am Laufen zu halten. Das kann in Form von Werbung geschehen, oder durch Blogbeiträge, die du schreibst. Es kann bedeuten, dass du an deinen Webseiten arbeitest, weitere Bücher verfasst, Webinare hältst (live oder automatisiert), oder konstant neue Quellen für passives Einkommen erschließt.

Ich selbst schreibe Bücher*, über die ein großer Teil meines passiven Einkommens zu mir fließt, und bin zusätzlich noch Teilnehmerin des Amazon-Partnerprogramms. Das bedeutet, ich empfehle Produkte, von denen ich selbst wirklich überzeugt bin, gelegentlich in meinen Blogposts, bzw. reserviere einen Teil des Raumes in meinem Blog-Zuhause für Werbebanner.

Über dieses Affiliate Marketing landet dann im Fall eines Kaufs durch einen Blogbesucher eine kleine Provision bei mir. Das Produkt selbst wird für den Kunden nicht teurer – eine klassische „Win-Win“-Situation für alle Beteiligten. Ich kann etwas empfehlen, das ich selbst für gut befunden habe, der Kunde erhält das gewünschte und zufriedenstellende Produkt, der Händer erzielt Umsätze und ich verfüge über eine weitere passive Einkommensquelle.

Das Einbauen vom Produktempfehlungen ist allerdings ein Balanceakt – ich selbst mag es nicht, wenn ich auf Webseiten den Eindruck bekomme, dass jemand sich mehr um Werbung kümmert als hilfreiche Artikel (oder Videos, oder was-auch-immer) zu bieten. Es muss ausgewogen sein.

Neben dem Amazon-Partnerprogramm gibt es noch etliche andere Netzwerke, über die man Affiliatemarketing betreiben kann. Zanox oder Affilinet sind dabei die wohl wichtigsten mit dem größten Angebot an Affiliate-Programmen.

 

Hier die 5 wichtigsten Gründe, warum du passives Einkommen aufbauen solltest

 

  • Passives Einkommen macht dich unabhängig. Du tauschst nicht mehr Zeit und deine Anwesenheit gegen Geld.
  • Passives Einkommen ermöglicht viele verschiedene Einkommensströme. Wenn einmal ein Einkommenszweig wegfällt, bricht trotzdem nicht sofort alles in sich zusammen.
  • Passives Einkommen entspannt, weil es dir finanzielle Sicherheit gibt. Es gibt nichts, was Stress dauerhaft besser reduziert, als sich sicher zu fühlen.
  • Passives Einkommen fließt auch dann weiter zu dir, wenn du schläfst, im Urlaub bist, einen Tag blau machst oder krank wirst und dich einige Zeit nicht aktiv um dein Unternehmen oder deine Freiberuflichkeit kümmern kannst.
  • Passives Einkommen ermöglicht dir Herzblutprojekte, weil du deine Zeit nicht mehr dafür aufbringen musst, finanzielle Löcher zu stopfen oder aktiv die nächste Miete „reinzuholen“.

 

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sich ungemein gut anfühlt, mehr und mehr passive Einkommensströme aufzubauen – vor allem, weil ich durch das passive Einkommen deutlich mehr Freiheiten gewinne.

Wenn wir davon ausgehen, dass wir nur dieses eine Leben haben – sollte man die Zeit dann nicht sinnvoll nutzen? Passives Einkommen macht es möglich.

Besonders Frauen haben allerdings oft Probleme damit, passives Einkommen für sich anzunehmen. „Es fühlt sich zu leicht an“, sagte einmal eine Freundin von mir. Und auch ich kenne das seltsame Gefühl, immer und immer wieder Tantiemen für Bücher zu bekommen, in die ich einmal Arbeit gesteckt habe. (Zu dem Zeitpunkt allerdings richtig viel. Gute Bücher zu schreiben ist keine leichte Tätigkeit. Wer das behauptet, hat noch keines geschrieben.)

Wenn du merkst, dass du in Bezug auf Geld immer wieder mit blockierenden Glaubenssätzen zu tun bekommst, lies gerne meine Artikel Lass uns über Geld reden, Schätzchen – Wieso es Frauen oft schwerfällt, Geld anzunehmen und 5 Vorurteile über reiche Menschen, die dich deinen Erfolg kosten können. Ich bin sicher, du findest dort Impulse, die dich weiterbringen.

Sind innere Blockaden erst überwunden, wird passives Einkommen zu einer wirklich schönen und befriedigenden Angelegenheit.

Ich entscheide selbst, mit wem und womit ich meine Zeit verbringe, an welchen Projekten ich arbeite und wie ich mein Leben gestalte. In der aktuellen Phase baue ich mein passives Einkommen konstant immer weiter aus. Das geschieht nicht von heute auf morgen. Es erfordert Geduld, Engagement, Fleiß und Mut. Und führt langfristig zu immer mehr Freiheit, Unabhängigkeit und Sicherheit.

Übrigens: Wenn dich interessiert, was ich sonst noch nutze, um meiner Arbeit als digitale Unternehmerin nachzugehen, dann schau dir meine Apps und Tools fürs Online Business an! Und falls du immer wieder an der Perfektionismus-Falle scheiterst, hilft dir vielleicht mein Artikel Done is better than perfect – Warum du deine Träume in die Tat umsetzen musst.

 

*Affiliate Link

 

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