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Es ist merkwürdig, aber: die meisten Frauen verdienen deutlich zu wenig Geld. Unabhängig von Qualifikation und Erfahrung, und das gilt nicht nur für Selbständige. Ist dir das auch schon einmal aufgefallen? Preise erhöhen, oder eine angemessene Bezahlung einfordern, ist ein Dauerbrennerthema …

Ich bin umgeben von jeder Menge toller Frauen. Manche haben feste Jobs, andere widerum arbeiten freiberuflich oder sind selbständige Unternehmerinnen. Allen gemeinsam ist, dass sie clever sind, ihr Leben im Griff haben, stets ihr Bestes geben und wirklich einen Unterschied in dieser Welt bewirken möchten.

Und allen gemeinsam ist ebenfalls, dass sie oft zu wenig Geld für ihre Leistung bekommen.

Woran liegt das?

Wenn du fest angestellt bist, kann es sein, dass du deine Leistung für das Unternehmen nicht genug in den Vordergrund rückst. Frauen sind Meisterinnen darin, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen. Üblicherweise steckt die Angst vor Ablehnung dahinter. Wer aus der Masse heraussticht, läuft immer Gefahr ein, nicht gemocht zu werden. Das gilt kurioserweise auch für besonders gute Leistungen oder besonders viel Engagement.

Aber wie sagte die umwerfende Dita von Teese so schön?

„Du kannst der reifste, saftigste Pfirsich auf der ganzen Welt sein. Es gibt immer irgendjemanden, der Pfirsiche hasst.“

Stimmt. Und am meisten hassen Menschen Pfirsiche, die auch noch was drauf haben. Frauen, die nicht nur klug, kompetent und sich ihrer Stärken bewusst sind, sondern eine angemessene Bezahlung auch einfordern und durchsetzen, haben oft mit Gegenwind zu kämpfen. Aber nunja – das Leben ist kein Ponyhof…

Wenn du selbständig bist, gelten im Prinzip die gleichen Herausforderungen – nur, dass du dein Licht dir selbst und deinen Kunden gegenüber unter den Scheffel stellst.

Als Freiberuflerin und Selbständige bist du bei dir selbst angestellt. Und wenn du in der Funktion als deine eigene Chefin konstant der Meinung bist, nicht mehr zu verdienen als das, was du eben gerade verdienst, dann wird es allerhöchste Zeit für Verhandlungen! Mit dem Anteil in dir, der „angestellt“ ist. Und mit dem Anteil, der als Chefin eine Gehaltserhöhung an sich selbst zu vertreten hat.

 

Preise erhöhen – hier eine meiner wirksamen Strategien

 

Es gibt einige Strategien, die ich für innere Verhandlungen anwende. Hier verrate ich dir eine, die du problemlos sofort auch selbst umsetzen kannst. Du brauchst dafür lediglich ein wenig Zeit für dich alleine, Experimentierfreude und Neugier.

Bereit? Also los!

Immer, wenn ich die Preise für meine Leistungen erhöhe, oder wenn ich mir selbst mehr Geld auszahlen möchte (ja, ich zahle mir von meinem Businesskonto einen monatlichen Betrag als „Gehalt“), dann setze ich mich für einen Moment in Ruhe in meinen Lieblingssessel, schließe die Augen und spüre ganz in Ruhe in die aktuelle Situation hinein.

Ich frage die „Angestellte“ in mir, warum sie denkt, mehr Geld zu verdienen. Was sie geleistet hat. Wie sie das Unternehmen weiter vorangebracht hat. Und ich frage sie auch nach ihren Zweifeln und Bedenken. Ich frage sie, wovor sie Angst hat, und was sie sich wünscht.

Ebenso verfahre ich mit der „Chefin“ in mir. Ich frage sie, wie zufrieden sie mit der Entwicklung des Unternehmens ist. Was sie an der Angestellten schätzt, und was sie kritisiert. Wo Verbesserungen gut wären, und welches Gehalt für die Angestellte angemessen ist. Und natürlich frage ich die Chefin auch, wie sie die Möglichkeiten einschätzt, die Preise der Produkte und/oder Dienstleistungen anzuheben. Warum Preise erhöhen gut wäre. Was daran Zweifel und Ängste auslöst. Und wie sich eine Lösung finden lässt, mit der sich alle Beteiligten gut fühlen.

Es klingt vielleicht ein wenig seltsam, aber ich habe diese Methode immer als sehr hilfreich erlebt. Die direkte Rückmeldung des eigenen Bauchgefühls ist einfach Gold wert. Und du kannst mir glauben, dass du immer genau spüren wirst, welche Preise für deine Dienstleistungen und Produkte angemessen sind, und welche Bezahlung für dich selbst die richtige ist.

(Übrigens: Preise erhöhen ist immer eine Herausforderung, ganz egal, wie lange du schon selbständig arbeitest. Noch ein Extratipp für alle in diesem Bereich Unerfahrenen – nimm den Betrag, bei dem du dich wohlfühlst, und schlage noch einmal 20 Prozent drauf. Ja, jetzt stimmt es!)

 

Du verdienst nicht das, was du verdienst. Du verdienst immer genau das, was du denkst, dass du verdienst.

 

Dein Denken und Fühlen ist der Schlüssel. Wenn ein Preis nicht mehr stimmig ist, sich nicht mehr stimmig anfühlt, dann ändere ihn! Passe ihn behutsam nach oben an.

Wichtig ist, dass du dich selbst mit diesem neuen Betrag wohlfühlst – und dass du ihn von ganzem Herzen auch nach außen vertreten kannst. Die Kunst besteht darin, weder zu hoch zu stapeln (dann glaubst du dir nämlich selbst nicht), noch dein Licht unter den Scheffel zu stellen und in der Folge finanziell vor dich hinzudarben.

 

Du willst mehr darüber wissen, wie du mit einem richtig guten Gefühl Preiserhöhungen durchsetzen kannst?

 

Im Oktober erscheint mein neuer Onlinekurs „Goldregen – Wie du in einfachen Schritten deine Preise erhöhst und dich dabei hervorragend fühlst!“

Wenn du eine Email erhalten möchtest, sobald der Kurs online ist, dann trage dich jetzt unverbindlich in das Formular ein. Du erhältst keine Spamnachrichten von mir und kannst dich auch jederzeit wieder abmelden – versprochen.

Ich will im Goldregen tanzen!

Ja, gib mir per Email Bescheid, sobald der neue Onlinekurs zu haben ist. 

Du möchtest mehr Beiträge zum Thema Finanzen lesen? Dann stöbere einfach in meinem Blog. Lass uns über Geld reden, Schätzchen und 5 wertvolle Tipps für mehr Geld im Portemonnaie sind vielleicht etwas für dich!

 

Ich wünsche dir viel Spaß mit der Übung aus diesem Artikel. Lass mich in den Kommentaren gerne wissen, welche Erfahrungen du damit machst und ob es dir beim Preise erhöhen geholfen hat!

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