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Es gibt unendlich viele Theorien dazu, wie man ein Business voranbringen und erfolgreich werden kann. Die meisten davon erzeugen auf Dauer vor allem eines: jede Menge Druck.

Ging dir das auch schon so?

Du hast gelesen, was du alles tun und haben solltest. Wie du vorgehen musst. An wem du dich orientieren solltest. Und dass du – natürlich – neben regelmäßig großartigem Spitzencontent in Form von Blogposts, Podcasts und/oder Videos, florierendem Social-Media-Marketing, phänomenal convertierenden Freebies, Onlinekurs-Angeboten und – nicht zu vergessen – persönlichem Netzwerken auf entsprechenden Veranstaltungen, auch noch deine individuelle Work-Life-Balance im Blick haben musst.

Nichts einfacher als das?

 

Ein Business voranbringen. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Ja, alles richtig – und auf allen Hochzeiten tanzen ist sicher auch ein Weg, um sehr erfolgreich zu werden. Mich, als ausgeprägte Introvertierte, macht so etwas aber vor allem sehr, sehr, sehr müde! Und ich weiß aus vielen Gesprächen mit (Online-) Unternehmerinnen, dass es anderen ebenso geht.

Das, was einmal als geliebtes Projekt begann (und doch eigentlich mehr berufliche Freiheiten schenken sollte!) gewinnt ein Eigenleben und wird zu einem sich immer schneller drehenden Hamsterrad. Mit freudvollem, gelassenem Arbeiten im Flowzustand hat das nichts mehr zu tun.

Stattdessen erstickt man in Redaktionsplänen, selbstgesetzten Deadlines und nicht zuletzt an der eigenen Anspruchshaltung. Schneller, höher, weiter. Keine Entwicklung verpassen. Überall sichtbar werden, sich mitteilen, Menschen begeistern.

Wenn du nicht gerade mit einer mächtig narzisstischen Ader ausgestattet bist, geht dir dieses Ringen um Aufmerksamkeit mit Sicherheit eher früher als später unglaublich auf die Ketten.

Aber muss das eigentlich so sein? Gibt es keine andere Möglichkeit, ein Business erfolgreich zu gestalten und voranzukommen?

Doch. Natürlich.

 

Du kannst es anders machen!

 

Ich bin nicht der Meinung, dass es den Tanz auf allen Hochzeiten braucht. Das hohe Tempo. Und schon gar nicht das selbstgebaute Hamsterrad. Ich halte das sogar für mächtig fatal.

Das Internet ist voll von Menschen, die mit großen Hoffnungen gestartet sind, und dann bereits nach wenigen Monaten das Handtuch geschmissen haben. Warum?

Weil es keinen Spaß mehr macht. Weil die Energie flöten gegangen ist. Weil naiv an die Sache herangegangen wurde und die Erfolge sich nicht so schnell einstellen, wie erhofft. Und weil es eben eine spezielle Art von Persönlichkeit braucht, um ein Business auf- und auszubauen. Vollkommen egal, ob online oder offline.

Ja, du musst bereit sein, sehr viel Arbeit und Liebe zu investieren. Du musst bereit sein, durch Phasen zu gehen, in denen es unbequem wird. Und nein – nicht jeder ist dazu bereit.

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Ich bin mit Flowpreneur noch nie an den Punkt gekommen, an dem ich dachte, dass es mir keinen Spaß mehr macht. Unbequem wurde es, ja. Ab und an hektisch. Das Tempo nahm an Fahrt auf und tut es weiterhin. Aber der Spaß ist geblieben. Das hat – so denke ich zumindest – mit der Art und Weise zu tun, wie ich die Sache angehe.

Machen wir uns nichts vor: ein (Online-) Business voranbringen ist kein Sprint, sondern ein ausgereifter Marathon. Und wer bei einem Marathon bestehen möchte, der setzt auf eine gute Vorbereitung und langfristig verfügbare Ressourcen. Weil alles andere keinen Sinn ergibt.

Natürlich kannst du vornewegsprinten, um dir selbst und allen anderen zu beweisen, was du so drauf hast. Aber ich wette mit dir, dass dir dann spätestens nach halber Strecke die Puste ausgeht.

 

Es geht darum, mit der Energie anständig zu haushalten.

 

Das bedeutet, sich auf die eigenen Prioritäten zu besinnen, anstatt auf Teufel komm raus überall in erster Reihe mitmischen zu wollen.

Dieser Artikel ist keine weitere Anleitung, in der dir gepredigt wird, wie du es gefälligst zu machen hast. Im Gegenteil. Er ist ein Aufruf, zu dir selbst zurückzufinden und dir zu überlegen, was dir eigentlich im tiefsten Wesen entspricht.

  • Was war dein ursprünglicher Antrieb?
  • Mit welchem Gefühl hast du mal begonnen?
  • Was hat dir anfangs Freude gemacht?

Und, am wichtigsten:

  • Wie viel von all dem findet sich im Moment noch in deiner Arbeit für dein Business wieder? Bist du noch in deiner Spur, oder verfolgst du längst Spuren, die andere vorgegeben haben?

 

Läufst du noch deinen eigenen Marathon?

 

Ich sage nicht, dass es sinnlos ist, sich an anderen erfolgreichen Menschen zu orientieren. Man muss das Rad nicht neu erfinden, und es kann sogar sehr hilfreich sein, sich Vorbilder zu suchen und deren Strategien zu adaptieren.

Sinnlos ist meiner Meinung nach der Versuch, die eigenen Grenzen permanent zu missachten, so als gäbe es sie gar nicht. Das git nicht nur für Menschen, die ein eigenes Business voranbringen, sondern auch für solche, die in „regulären“ Arbeitsverhältnissen Karriere machen wollen und sich für ihre Arbeitgeber voll und ganz einbringen – teilweise bis zur Selbstaufgabe.

Ich kenne Menschen, die nicht mehr abschalten können. Deren Gehirn dauerhaft im Arbeitsmodus ist und den genüsslichen Müßiggang verlernt hat. Doch genau dieses entspannte Loslassen braucht es, um langfristig kreativ zu sein, Ideen für das eigene Business zu haben und bei Laune und Motivation zu bleiben.

 

Eine Generation von Erschöpften nutzt niemandem – am wenigsten sich selbst.

 

Das Internet eröffnet uns so viele Möglichkeiten wie niemals zuvor, aber das bedeutet nicht, dass wir sie alle sofort und ständig nutzen müssen. Die Tür schließt sich nicht sofort wieder, nur weil du heute (noch) nicht hindurchgehst. Und manchmal ist es notwendig, zu hinterfragen, durch wie viele der verführerischem Türen du wirklich gehen möchtest!

Wenn du das Gefühl hast, dich lieber auf wenige Dinge zu konzentrieren, als überall mitmischen zu wollen – dann tu das! Wenn Videos oder Podcasts nicht dein Ding sind, dann lass es bleiben. Und wenn du nicht gerne auf Veranstaltungen herumspringst, um Networking zu betreiben, dann stelle den Kontakt zu anderen Businessbetreibern eben auf andere Weise her.

Es kann sein, dass es dann langsamer vorangeht, ja. Dass du dich im mittleren oder sogar hinteren Feld des Marathons bewegst. Aber dafür kannst du sichergehen, dass du keine unsäglichen Schmerzen während des Laufs erleidest… Ich finde, das ist es wert …

Aber wie macht man das nun? Wie behält man den Spaß an der Sache und bleibt dran, ohne dabei seine Kräfte einzubüßen?

 

Was du machen kannst, um nicht auszubrennen

 

Eigentlich wissen wir das alles. Eigentlich kennen wir die Strategien, die nötig sind, um uns zu schützen. Und doch halten sich die wenigsten von uns dauerhaft daran. Spannend, oder? Denn die Art und Weise, mit der du dich um dich selbst und deine Ressourcen kümmerst, spiegelt wider, wie sehr du dich wertschätzt.

Hier einige Anregungen, die dir dabei helfen können, mit deinen Energien zu haushalten und dich selbst vor der Erschöpfung zu bewahren:

 

1 – Du bist du, und dein Business ist dein Business

Gerade Selbständige gehen oftmals so in ihrem Business auf, dass sie nicht mehr klar zwischen Arbeit und Freizeit trennen. Das Problem verstärkt sich, wenn du vom Homeoffice aus arbeitest, da dann die Grenzen noch schneller verwischen können. Ehe man sich versieht, ist man nur noch am Arbeiten.

Mach dir klar, dass es dich als Person gibt – und dein Business als Arbeitsfeld. Und dass beides nicht automatisch miteinander verwoben ist. Angestellte würdest du auch nicht rund um die Uhr arbeiten lassen, oder etwa nicht?

Betrachte dich selbst nicht nur als Chefin, sondern auch als deine eigene Angestellte. Angestellte brauchen Ruhezeiten, Wertschätzung und ein gutes Arbeitsklima, um ihr Bestes geben zu können. Sorge dafür, dass du deiner inneren Angestellten genau das bietest. Auch, wenn es manchmal schwerfällt.

 

2 – Setze Prioritäten

Es ist so einfach, sich in all den wichtigen und weniger wichtigen Aufgaben zu verheddern. Eine klare Struktur kann hier Gold wert sein. Setze deine Prioritäten und halte dich daran. Hilfestellung kann dir hierbei mein Priority-Tool geben. Du findest es auf der Freebie-Seite.

Ebenso hilfreich ist die Arbeit mit etwas, das ich als mein wichtigstes Tool für ein positives Mindset bezeichne. Wenn du das nutzt, ergeben sich die Prioritäten ganz von selbst. Probiere es einmal aus.

 

3 – Lerne delegieren

Es gibt jede Menge Dinge, die du nicht selbst erledigen musst – auch, wenn du das vielleicht nicht glauben möchtest. Frage dich, was du ab sofort delegieren kannst!

Du könntest für einige Stunden in der Woche (oder im Monat) eine virtuelle Assistenz beauftragen (zum Beispiel über my-vpa.)

Du könntest jemanden suchen, der die Wohnung auf Vordermann bringt, so dass du dich darum nicht mehr kümmern musst und mehr Zeit und Raum hast, um dein Business voranzubringen. Oder du kannst Aufgaben in deiner Familie anders (gerechter?) verteilen.

Delegieren ist der Schlüssel zu mehr Freiraum. Nutze ihn!

 

4 – Finde deine Kraftquellen

Weißt du, was dich stärkt? Wo du auftanken kannst? Was du brauchst, wenn du Energien aufladen willst? Ich zum Beispiel brauche den regelmäßigen Gang in die Natur, und ich brauche Ruhe um mich herum. Wenn ein See oder das Meer in der Nähe ist, umso besser. Auch der Umgang mit Tieren erdet mich enorm, ebenso Yoga und Achtsamkeitsübungen.

Für mich besteht die Herausforderung immer darin, diese fürsorglichen Dinge im Alltag nicht wegfallen zu lassen, sondern mir bewusst Zeit dafür zu nehmen. Es ist immer wieder ein Test zum Thema Selbstwertschätzung …

Wenn du entspannen und ganz nebenher noch an dein Money Mindset verbessern möchtest, empfehle ich dir meine kostenlose Subliminal-Money-Meditation, die du ebenfalls auf der Freebie-Seite herunterladen kannst. Perfekt für einen kleinen gedanklichen Ausflug ans Meer, wenn dir mal alles zu viel wird…

Wie ist es bei dir? Wo und wie findest du in deine Kraft zurück?

 

5 – Jeden Tag drei Dinge

Wenn du dein Business voranbringen willst, geht das nicht ohne Arbeit. Klar. Aber die Frage ist immer, wie viel wirklich nötig ist. Viel hilft nicht immer viel. Und mehr Arbeiten bedeutet nicht automatisch auch mehr Erfolg. (Warum? Lies meinen Artikel 5 Strategien, um mit weniger Arbeit mehr Geld zu verdienen).

Mein Vorgehen ist einfach: ich lege jeden Tag drei Dinge fest, die wichtig sind, um das Business auszubauen. Und diese drei Handlungen erledige ich. Das gibt mir ein gutes Gefühl, denn dieses Pensum ist konstant. Und du wirst dich wundern, wie viel nur drei Dinge täglich bewirken können, wenn du permanent dranbleibst.

Probiere es aus!

Übrigens: gerade, wenn du denkst, dass du jetzt absolut keine Pause machen kannst, weil dann alles in sich zusammenbricht, ist diese Paue am dringendsten nötig… Frage dich bitte jetzt einmal, was dein Bauch dazu sagt. Ist dein Pensum stimmig? Oder mutest du dir eigentlich schon über viel zu lange Zeit viel zu viel Arbeit zu?

Dein Kopf wird dazu immer sagen, dass schon alles in Ordnung ist, schließlich will man ja vorankommen … Und genau deshalb solltest du deinen Bauch fragen. Wie fühlt sich das Pensum aktuell für dich an? Ich bin sicher, du wirst die Antwort sehr deutlich spüren können.

 

PS: Möchtest du ein Freiheitsbusiness, das nach deinen Regeln funktioniert und in dem du Geld verdienst, ohne dich im Hamsterrad verrückt zu machen? Dann solltest du nicht nur deine Arbeitsweise, sondern auch dein Verhältnis zu deinen Finanzen klären! Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um eines meiner Coachings in Anspruch zu nehmen und deinen Blockaden auf den Grund zu gehen.

Du möchtest etwas verändern? Hier geht’s lang. Ich freue mich auf dich!

 

 

Wie geht es dir mit dem Auf- und Ausbau deines Business? An welchem Punkt stehst du und wie sorgst du dafür, in der Balance zu bleiben?

 

Sandra

Sandra

Sandra ist der kreative Kopf hinter Flowpreneur und schreibt über Business, Money-Mindset, Leben und Reisen.
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