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Wir konsumieren. Ständig. Manches, weil wir müssen – anderes, weil wir es unbedingt wollen. Egal ob Nahrungsmittel, Social Media, Musik, Filme, Meinungen, Stylingprodukte, Kleidung … Wir sind umgeben von Verführungen aller Art. Viele bezahlen wir mit Geld, andere mit unserer Zeit, manche auch durch den einen oder anderen Nerv.

Fakt ist, dass wir in unserer Gesellschaft – sofern wir nicht zu den überzeugten Minimalisten gehören – nahezu pausenlos mit Konsum beschäftigt sind. Wir kaufen, wir nehmen in uns auf, wir tragen zur Schau, wir lassen uns berieseln. Und nur die wenigsten hinterfragen kritisch.

Aber was von all dem brauchst du eigentlich wirklich? Was macht dich glücklich? Denn genau darum geht es auch beim Thema Konsum – was auch immer wir uns zulegen, soll uns glücklicher machen. So denken wir. Wir möchten Zufriedenheit, Sicherheit, Glück, Status – und die bunte Welt der Werbung zieht die Strippen all derer, die sich als Marionetten lenken lassen.

Konsum an sich ist nicht schlecht. Aber wäre es nicht gut, die Bedürfnisse hinter dem eigenen Konsum zu erkunden? Wenn du weißt, warum du etwas willst, dann kennst du dich wieder ein Stückchen besser und kannst dich in der Folge bewusster für oder gegen etwas entscheiden.

Mir geht es in diesem Artikel nicht um Anti-Konsum. Mir geht es um die achtsame Entscheidung für das Beste, das du dir geben kannst – in jeder Hinsicht. Ich bin eine konsequente Verfechterin hoher eigener Ansprüche. Warum?

 

Ansprüche erhöhen ist ein Zeichen von Selbstliebe

 

Selbstliebe bedeutet, sich des eigenen Wertes bewusst zu sein, sich zu schätzen und dafür zu sorgen, dass es einem in jeder Hinsicht gut geht.

Dieses Kümmern um sich selbst kann viele Facetten haben:

Wie viel Wert legst du auf Qualität?

Bist du darauf konzentriert, dir und anderen so oft wie möglich Gutes zu tun?

Achtest du auf die Herstellungsbedingungen von Produkten, auf Fairness bei Arbeitsbedingungen und auf Nachhaltigkeit – oder ist das alles dir weitgehend egal?

Wer sich selbst liebt, gesteht nicht nur anderen, sondern auch sich selbst das Bestmögliche zu. Was genau das in deinem Fall ist, kannst nur du selbst wissen. Aber bereits die Erforschung dieses Weges ist spannend und lohnt sich.

 

Das beste Leben erschaffen

 

Glückliche Menschen umgeben sich üblicherweise mit Gedanken, Dingen, Tätigkeiten und Personen, die sie aus der Tiefe ihres Herzens heraus erfüllen. Mittelmaß und faule Kompromisse rächen sich immer, die bewusste Entscheidung für Gutes zahlt sich langfristig aus.

In diesem Beitrag möchte ich dich deshalb dazu ermuntern, ganz bewusst deine Ansprüche zu erhöhen und deine Erwartungen an das Leben hochzuschrauben. Du verdienst das Beste, das du bekommen kannst. Und wann immer es möglich ist, solltest du dir genau das auch wert sein!

Nein, das bedeutet nicht, pausenlos Geld auszugeben – Shopping ist nur eine von vielen Formen des Konsums! Es geht vielmehr darum, in den Kleinigkeiten des Alltags darauf zu achten, dass du dich selbst wertschätzt und deine Bedürfnisse ernst nimmst. Wertschätzung und Achtsamkeit sind Schlüssel zu mehr Zufriedenheit – nicht zwangsläufig ein gut gefülltes Portemonnaie, wie viele fälschlicherweise glauben.

Wobei auch genügend Geld natürlich nicht schaden kann. Wie sagte Marcel Reich-Ranicki einst:

Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.

Da hatte der gute Mann zweifelsohne recht … (Wenn du zur Veränderung deiner finanziellen Lage noch Inspiration brauchst, surf doch gleich mal bei meinen Money-Artikeln vorbei!)

Zurück zu Wertschätzung und Achtsamkeit … Ein geschärftes Bewusstsein für dein eigenes Wohlergehen kann sich zum Beispiel darin äußern, dass du die Menschen, mit denen du zu tun hast, kritisch unter die Lupe nimmst. Auch das ist ein Zeichen von Selbstliebe – warum solltest du dich mit Leuten umgeben, die nicht zu dir passen oder dir im schlimmsten Fall sogar schaden?

Sind sie (noch immer) der richtige Umgang für dich? Fühlst du dich nach Treffen mit ihnen gestärkt, sicher und in deiner Balance? Oder eher ausgelaugt, genervt und irritiert? Werde dir toxischer Beziehungen in deinem Umfeld bewusst und ziehe die nötigen Konsequenzen – auch, wenn das manchmal schwer ist. Du verdienst die für dich besten und liebevollsten Menschen um dich herum!

Was ist mit deinen Gewohnheiten? Verbringst du deine Zeit mit Dingen, die dich friedlich und glücklich werden lassen? Oder verschwendest du pausenlos Energie mit etwas, das dir nicht guttut? Du verdienst es, dir selbst den besten Zeitvertreib wert zu sein!

Welche Nahrungsmittel kaufst du, welche Kleidung? Ja, du verdienst es, Gutes zu essen und Gutes am Körper zu tragen!

Und schließlich: engagierst du dich für andere? Studien haben gezeigt, dass vor allem Geben Menschen glücklich macht. Oftmals sind sogar die Schenkenden erfüllter als die Beschenkten. (Mehr zum Thema Glück erfährst du in meinem Artikel Ist dir dein Glück ein Gedankenspiel wert).

In welchen Situationen schenkst du von Herzen? Es kann sich bei den Geschenken um Zeit und Aufmerksamkeit handeln, um ein offenes Ohr. Man kann ein Lächeln schenken oder auch etwas ganz konkretes wie Bücher etc. Wann immer du anderen etwas Gutes tust, widmest du dich auch deinem eigenen Wohlbefinden.

 

Die wesentlichen Fragen

 

  1. Was brauchst du, um dich gut zu fühlen?
  2. Welche Tätigkeiten lassen dich entspannt und glücklich sein?
  3. Mit welchen Menschen genießt du das Zusammensein wirklich?

 

Drei kleine, aber entscheidend wichtige Fragen, die viele von uns sich viel zu selten stellen. Dabei hängt von ihrer Beantwortung die Qualität deiner Zeit ab! Und nicht nur das – die Art und Weise deiner Kontakte, deines Konsums und deiner Tätigkeiten bestimmt, wie erfüllt du letztendlich bist.

Dein Leben ist ein zartes Gespinst aus deinen Wünschen und ihrer Umsetzung… Was also möchtest du wirklich? Was lässt dich aus dem Innersten heraus leuchtend zufrieden sein? Willst du mehr Zeit für dich? Jede Menge spannende Projekte? Die schicke Designertasche? Familie, Haus und Hund? Reisen bis zum Abwinken?

Für jeden von uns ist etwas anderes „das Beste“, das wir uns in unserem Leben vorstellen können. Du musst nicht sofort riesige Sprünge machen, wenn du deine Ansprüche erhöhen und so deinen Alltag verbessern willst.

Beginne mit kleinen Veränderungen und genieße den Weg. Schon das sorgt dafür, dass du dich unverzüglich viel besser fühlst.

Stell dir zum Beispiel hübsche Blumen auf den (Schreib-)Tisch, ziehe dich schick an, arbeite in einer organisierten Umgebung, kläre dein Money-Mindset und erhöhe deine monatliche Sparrate, gönne dir Auszeiten und einen Besuch am Meer, mach auch mal spontan etwas völlig Verrücktes. Und ja, du darfst. Du darfst die Prinzessin sein, die Königin, die Kaiserin – was auch immer für dich stimmig ist!

Falls du merkst, dass es dir schwer fällt, dein Leben durch höhere Ansprüche zu bereichern und so in noch bessere Bahnen zu lenken, bist du wahrscheinlich auf eine interessante innere Blockade gestoßen.

Diese kann mit deinem Selbstwertgefühl zu tun haben („Ich habe das nicht verdient!“) oder mit der Annahme, du dürftest etwas nicht umsetzen („Das gehört sich nicht!“) – oder aber schlicht und einfach mit falscher Bescheidenheit „Ich brauche doch gar nicht mehr als jetzt!“).

Es kann sehr spannend sein, an einem solchen Punkt bewusst weiterzuforschen. Schiebe die unangenehmen Emotionen deshalb nicht weg, sondern mache dich auf die Suche nach ihrem Urspung.

Was genau fühlt sich in dieser Situation unangemessen an? Wie äußert sich das Gefühl? Welche Reaktion wäre aus deiner bisherigen Sicht naheliegend – und was solltest du vielleicht gerade deshalb anders machen? Durch Bewusstheit lassen sich alte Muster aufspüren und Weichen neu stellen.

Ein weiteres sehr wichtiges Element auf dem Weg zu einem noch besseren Leben ist übrigens Dankbarkeit. Es ist kein Widerspruch, für die bereits erreichten Dinge dankbar zu sein, und gleichzeitig das eigene Leben immer weiter zu verbessern. Je dankbarer du für das bist, was du bereits besitzt, desto positiver wirkt sich das auf deine zukünftige Entwicklung aus. Und übrigens auch auf deine aktuelle Stimmung.

Dankbare Gedanken machen frei, glücklich und handlungsfähig. Negative, neidische und missgünstige Gedanken hingegen zerstören Wachstumsprozesse.

 

Bist du bereit für dein Lebens-Upgrade?

 

Es gibt viele Möglichkeiten, die eigenen Ansprüche zu erhöhen, und so Stück für Stück immer mehr vom Besten ins eigene Leben zu ziehen. Verpasse deinem Alltag deshalb noch heute ein „Upgrade“ und überlege dir, wie du ihn schöner, leichter und erfüllender gestalten kannst. Am schnellsten lassen sich übrigens Gedanken „upgraden“. Und das auch noch vollkommen kostenlos. Welche guten Gedanken gönnst du dir und anderen heute?

Was wirst du tun, um dein Leben zu verbessern? Teile den spontenen Impuls gerne in den Kommentaren mit mir!

 

 

 

Sandra

Sandra

Sandra ist der kreative Kopf hinter Flowpreneur und schreibt über Business, Money-Mindset, Leben und Reisen.
Sandra
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