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Wir alle wollen glücklich sein. Unsere Träume leben. Ziele umsetzen und das beste Leben kreieren, zu dem wir fähig sind.

Und wenn du dir einmal klar gemacht hast, warum du das eigentlich alles tust, bist du wahrscheinlich den größten Teil der Zeit gut in der Spur. Du arbeitest konsequent an der Verwirklichung dessen, was dir vorschwebt. Du gibst alles dafür, um glücklich zu sein – im jetzigen Moment ebenso wie langfristig.

 

Aber manchmal verlieren wir das Ziel aus den Augen

 

Der Alltag frisst Nerven und Kapazitäten, und ehe du dich versiehst, hast du dich in einem Dickicht von Nebensächlichkeiten verfangen. Dein individuelles WARUM ist dir abhanden gekommen. Du merkst so etwas an nachlassender Energie, am Gefühl von „Watte im Kopf“ und an einer diffusen, nagenden Unzufriedenheit, die sich breitmacht. Du neigst zu völlig zerfaserten Aktivitäten, der Fokus ist weg und irgendwie erscheinst du dauerhaft urlaubsreif.

Glück fühlt sich anders an. Die Leichtigkeit ist verschwunden, der Flow ist weg und irgendwann stellst du fest, dass dir der Sinn fehlt. Du hast keine Ahnung mehr, warum du dir den ganzen Wahnsinn – in deinem Business, deinem Privatleben, deiner Freizeit – eigentlich antust.

Stopp! Bitte einmal kurz die Augen schließen und tief durchatmen. Und dann weiterlesen.

Glücklich sein geschieht nicht von selbst. Dieser Zustand stellt sich dann ein, wenn du Dinge tust, die dir als Person (mit all deinen Talenten und Ressourcen) entsprechen, die dich erfüllen und die für dich einen tieferen Sinn ergeben. Das Gefühl, glücklich zu sein, ist daher nur selten zufällig. Es lässt sich kreieren.

Glück sieht für jeden von uns anders aus und fühlt sich für jeden von uns anders an. Deshalb ist es wichtig, sich die eigenen Gründe immer wieder klarzumachen und sich auf das große Ganze zu besinnen.

Was macht dich glücklich? Was treibt dich an? Was erfüllt dich? Wenn dir diese Punkte bewusst sind, prallt auch der scheinbar erdrückende Alltagsstress schnell wieder an dir ab und du wirst weniger angreifbar für emotionale Schwankungen. Es ist wichtig, den Fokus immer wieder bewusst auf das zu richten, was dich erfahrungsgemäß in eine bessere emotionale Verfassung bringt.

Mal ehrlich … Wie vieles in deinem Leben entspricht gerade deiner Vorstellung von Glück? Was fehlt noch? Was ist zu viel? Und was möchte schon lange gelebt werden, bekam aber bisher nicht die Chance?

Hast du noch ein klares Gespür für das, was wirklich zählt, oder jagst du in einem Labyrinth nur noch Nebensächlichkeiten hinterher?

Wann immer ich das große Ganze aus dem Blick verliere, mache ich ein kleines Gedankenspiel. Und wenn du möchtest, kannst du es jetzt einfach einmal mit mir gemeinsam durchleben.

 

Meine Zeitreise für mehr Glück und Klarheit

 

Stell dir bitte vor, dass du 90 Jahre alt bist. Du bist gesundheitlich noch gut auf der Höhe und sitzt in deinem Schaukelstuhl auf der Veranda (oder wo auch immer du in dem Alter sein möchtest). Jetzt hast du die Möglichkeit, auf dein Leben zurückzublicken.

Was möchtest du über dein Leben sagen können?

Was möchtest du über dein Leben denken?

Und wie möchtest du dich mit deinem gelebten Leben fühlen?

War es ein erfülltes, reiches Leben? Wenn ja – warum? Was hast du erlebt, um dich glücklich und reich zu fühlen? Was hast du gesagt, getan? Wessen Leben hast du beeinflusst? Was war gut daran?

Und dann geh gedanklich noch einen Schritt weiter: Bereut diese 90jährige Person vielleicht etwas beim Rückblick auf ihr langes Leben? Wenn ja – was? Und warum bereut dein gealtertes Ich das?

Wenn diese Person die Chance hätte, nachträglich etwas zu ändern – was würde sie tun? Was würde sie anders machen, um glücklich zu sein? Was würde sie deinem jetzigen Ich raten?

 

Der Blick aus der Perspektive unseres alten und weisen Ich ermöglicht es uns, einen Schritt zurückzutreten.

 

Die Übung lässt uns Abstand gewinnen und aus dem ganzen alltäglichen Wahnsinn aussteigen, wenn tatsächlich einmal der Sinn unseres Tuns verloren geht. Ich kenne keine schneller wirksame Möglichkeit, um mich auf die Dinge zu besinnen, die wirklich wichtig sind.

Menschen bedauern kurz vor ihrem Tod vor allem das, was sie nicht gelebt, nicht gewagt, sich nicht getraut haben. Sie bedauern ausdrücklich nicht am meisten ihre Fehler.

Fehler passieren jedem von uns, sie gehören zum Leben dazu. Ein Null-Fehler-Programm ist ein Null-Weiterentwicklungs-Programm. Viel schlimmer als ein Fehler ist das Gefühl, eine Chance verpasst und sich das Glück versagt zu haben. Aus Angst, aus falscher Bescheidenheit, aus Perfektionismus, aus Bequemlichkeit. (Mehr dazu findest du in meinem Artikel Done is better than perfect – Warum du deine Träume in die Tat umsetzen musst).

 

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Ab und an kämpfe ich mit Schüben einer Autoimmunerkrankung. Die Hashimoto-Thyreoiditis begleitet mich schon viele Jahre. Meistens kommen wir sehr gut miteinander aus, aber manchmal durchkreuzt sie eben doch bockig meine Pläne.

Trotzdem liegt mein Augenmerk vor allem auf dem, was mich glücklich macht. Auf der Verfolgung meiner Träume und Ziele. Und gerade in Zeiten, in denen mich die Krankheit aushebelt, richte ich meinen Fokus besonders bewusst auf das Glücklich-Sein aus. Trotzdem! Gerade dann! Dieses kann gelingen, weil mir meine Prioritäten im Leben und meine Ziele klar sind.

Wenn du herausfinden möchtest, was dich langfristig aus dem Innersten heraus glücklich sein lässt, wohin deine Lebensreise gehen soll und welche Ziele für dich wirklich eine Rolle spielen, dann experimentiere ein wenig mit dieser gedanklichen Übung herum. Befrage dein 90jähriges Ich und beobachte, was dabei in dir aufsteigt – an Bildern, an Gefühlen, an Gewissheiten.

 

Wahrscheinlich lernst du einige Seiten an dir neu kennen. Wenn du möchtest, teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit mir!

 

 

Sandra

Sandra

Sandra ist der kreative Kopf hinter Flowpreneur und schreibt über Business, Money-Mindset, Leben und Reisen.
Sandra
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