Share

Paris ohne Kunst? Undenkbar! Wie die Mode, so hat auch die Kunst in Paris einen besonderen Stellenwert. Heute möchte ich dich deshalb gerne auf einen kleinen Abstecher in eines meiner Lieblingsmuseen mitnehmen.

Man muss Warten in Kauf nehmen. Langes Warten. Ein Grund mehr, sich ein Ticket für den Besuch des Musée d’Orsay unbedingt bereits im Vorfeld online zu bestellen. Das Museum an der Seine ist beliebt, und die Besucherschlange, die sich täglich bildet, ist beeindruckend.

Beeindruckend ist aber natürlich vor allem das Museum selbst. Untergebracht in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude, feierte es im Dezember 2016 seinen 30. Geburtstag. Das Gebäude selbst entstand zur Weltausstellung im Jahr 1900, und für mich ist das Musée d’Orsay nicht nur wegen seiner beeindruckenden Architektur eines der schönsten Museen in Paris.

Vor allem die Sammlung impressionistischer Kunst zieht viele Kunstliebhaber an. Begeistert haben mich aber auch die Werke von Künstlern aus dem Zeitraum 1848 bis 1914. Vor dem Portrait Vincent Van Goghs wäre ich gerne länger stehengeblieben – wir wurden aber von euphorischen Chinesen gnadenlos abgedrängt. Und damit kommen wir zu einem Problem, das jedem Besucher des Musée d’Orsay begegnet: Menschen!

Ja, es sind viele, die das Museum besuchen. Und daraus resultiert, dass ungestörtes und/oder längeres Betrachten der Bilder zumindest bei bekannteren Werken nur schwer möglich ist. Mir fiel auch auf, dass ein Großteil der Besucher mehr damit beschäftigt ist, Selfies von sich vor den Bildern zu machen, als sich intensiv mit der Kunst zu befassen – ich finde das ziemlich erschütternd, denn so entgeht einem doch das eigentlich Schönste … Vielleicht lohnt ein Besuch zum Ende der Öffnungszeit, in der Hoffnung, dass dann der große Ansturm bereits das Weite gesucht hat. Ich werde das beim nächsten Urlaub in Paris auf jeden Fall austesten.

Was mich neben den Bildern immer wieder begeistert, sind die großen Uhren an der Fassade des Gebäudes. Eine von ihnen kann man betrachten, während man im Museumscafé sitzt, bei der anderen Uhr herrscht weniger Trubel. Lohnenswert ist es auf jeden Fall, denn nicht nur das riesige Uhrwerk ist beeindruckend – auch der Blick aus den Glasscheiben, in die die Uhren eingelassen sind, ist atemberaubend schön. Man sieht von hier aus direkt auf die Seine. Und diese lädt bei schönem Wetter zu einem Bummel am Ufer ein.

Wer möchte, kann dann noch einen Abstecher zum Musée de l’Orangerie im wunderschönen Jardin des Tuileries machen – die Orangerie ist vom Musée d’Orsay problemlos mit einem kurzen Spaziergang zu erreichen, und nicht nur die dort ausgestellten Nymphéas von Monet sind einen Blick wert. Ich hatte das Glück, bei meinem letzten Besuch eine Ausstellung amerikanischer Künstler sehen zu können – und im Zuge dessen „New York Movie“ von Edward Hopper, eines meiner absoluten Lieblingsbilder. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich so bewegen würde – aber es war einfach umwerfend!

Nach dem Museumsbesuch und jeder Menge Kunst in Paris noch stilvoll Essen gehen? Dann findest du in meinem Artikel über Das legendäre Le Train Bleu vielleicht eine hübsche Anregung. Das Restaurant im Jugendstil am Gare de Lyon ist – vor allem, wenn man Seafood liebt – definitiv einen Besuch wert.

 

Öffnungszeiten und Adresse des Musée d’Orsay

Dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 9.30 bis 18 Uhr, donnerstags von 9:30 bis 21:45 Uhr.
Montags, am 1. Mai und am 25. Dezember ist das Museum geschlossen.
Übrigens: An jedem ersten Sonntag des Monats öffnen die staatlichen Museen in Paris kostenlos ihre Pforten.

Musée d’Orsay

62 rue de Lille

75343 Paris

Métro: Solférino

 

PS: Gewohnt habe ich während meiner Zeit in Paris in einem Apartment, das ich über AirBnB gebucht habe. Mitten in Montmartre gelegen …  Besser ging es gar nicht. Wenn du dich über diesen Link bei AirBnB anmeldest, erhältst du sogar 35 Euro Reiseguthaben geschenkt.

Du möchtest doch lieber ein Hotel für deinen Aufenthalt in Paris buchen? Dann schau bei Agoda* vorbei.

 


 

Noch mehr Inspiration für einen Frankreichurlaub gefällig? Dann stöbere im Blog! Ein Tag in Nizza führt dich unter anderem ins beeindruckende Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain und Ein Nachmittag in Antibes zu freien Gedanken am Meer.

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Sandra

Sandra

Sandra ist der kreative Kopf hinter Flowpreneur und schreibt über Business, Money-Mindset, Leben und Reisen.
Sandra
Share

Mehr Flow für alle!

Teile den Beitrag mit deinen Freunden