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Ein Kurztrip nach Lissabon? Wir konnte ihr das denn nur passieren?

Das mögen sich manche Stammleser jetzt vielleicht fragen. Wer meinem Blog schon länger folgt, hat sicher bereits mitbekommen: eigentlich ist Frankreich meine große Liebe. Anlässlich eines Geburtstagskurztrips entschied ich mich jetzt aber für den Besuch eines anderen Landes: Portugal.

Ich war noch nie in Lissabon und nach den begeisterten Kommentaren, mit denen mich Freunde bereits im Vorfeld der Reise überschwemmten, wurde ich auch entsprechend neugierig. Die Literatur von Fernando Pessoa liebe ich ohnehin schon ewig. Das Buch der Unruhe* begleitet mich seit vielen Jahren und ist noch immer eines meiner Lieblingsbücher. Da war der Besuch in Lissabon eigentlich schon längst überfällig!

 

Und ja, Lissabon ist wirklich zauberhaft!

 

Wir haben in der Alfama gewohnt, und so auch mitten im Zauber der stillen, verwinkelten Gassen, in denen abends überall leise der Fado zu hören ist. Unsere Wohnung hatten wir über AirBnB gebucht, und es war mal wieder ein absoluter Glücksgriff. (Du bist noch nicht bei AirBnB? Wenn du dich über diesen Link bei ArBnB anmeldest*, bekommst du sogar 35 Euro Guthaben für deine erste Reise geschenkt.)

Frühstück über den Dächern, mit Blick auf den träge dahinströmenden Tejo. Das wechselhafte Licht, Atlantikwolken, Sonne auf der Haut. Ich reise vor allem, um neue Eindrücke zu sammeln, Stimmungen, Atmosphären. Das hilft mir nicht zuletzt bei meiner kreativen Arbeit als Autorin und Malerin. (Warum Reisen für Kreative so wichtig ist, kannst du in meinem Blogartikel A Pocket full of shells nachlesen. Und was ich auf Reisen dabei habe, um auch unterwegs an Büchern und am Blog arbeiten zu können, findest du in meiner Packliste für Flowpreneure.)

Die Tage verbrachten wir damit, einfach nur nach Lust und Laune die Stadt zu erkunden. Und meiner Meinung nach ist das auch beste Art, Lissabon kennenzulernen: ohne vorgefasste Pläne, ganz gemächlich zu Fuß und mit den alten Straßenbahnen, die ihre Kreise durch die Viertel ziehen. Hier und da Pause machen, Bica trinken (entspricht dem Espresso), Pastéis de Nata probieren, den Blick von den Aussichtspunkten auf die Stadt genießen und die Schönheit Lissabons in sich aufsaugen.

Lisboa #travel #portugal #lisboa #streetphotography

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Besonders hat mir an Lissabon übrigens die Gemächlichkeit gefallen. Die ganze Stadt tickt deutlich entspannter als mein üblicher „Heimathafen“ Berlin. Vielleicht hat das nicht zuletzt mit den Hügeln und Treppen zu tun. Wer sich in Lissabon fortbewegt, tut dies so gut wie immer entweder auf- oder abwärts. Eile ist da meist kein guter Begleiter.

 

Die Stille in der Alfama

 

Für eine Introvertierte wie mich, die bei Ruhe auftankt und nach jedem Trubel erst einmal wieder ein wenig in den Rückzug gehen muss, war das Wohnen in der Alfama wie ein entspanntes warmes Bad.

Tagsüber tummeln sich Touristen in den kleinen Gassen, aber nachts wird es so still, dass man sich kaum vorstellen kann, in einer Millionenstadt zu sein. Da in der Alfama auch kaum Autos unterwegs sind (die meisten Gassen sind einfach zu schmal und das gesamte Viertel ist von Treppen durchzogen) entfällt auch der sonst übliche lästige Verkehrslärm.

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Ansonsten empfehlenswert: Ein Besuch in Pessoas Stammcafé A Brasileira, ein Bummel über den zauberhaften Rossio, von dem viele behaupten, er wäre der schönste Platz in Lissabon, und schließlich eine Fahrt mit der der legendären Straßenbahnlinie 28 hinauf zu einem der Aussichtspunkte, um von dort den wunderschönen weiten Ausblick auf die Stadt und den Fluss zu genießen.

Für mich war es der perfekte Kurztrip, um die Seele ein wenig baumeln zu lassen, gutes Essen zu genießen (Bacalhau ist wirklich sehr lecker!), ganz entspannt neue Eindrücke zu sammeln und die Stadt auf mich wirken zu lassen. In Lissabon kann man durchatmen.

Einen Nachmittag verbrachten wir zudem in Cascais, einem Küstenstädtchen am Atlantik, das von Lissabon bequem in einer Dreiviertelstunde mit dem Zug zu erreichen ist. (Tipp: In Cascais unbedingt bei Paulinha im Restaurant vorbeischauen und den hervorragenden Tintenfisch probieren. Lohnt sich!)

Cascais #travel #portugal

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Mir persönlich war Cascais ein wenig zu trubelig und deutlich zu touristisch, aber das ist sicher auch einfach Geschmackssache. Bestimmt gibt es auch dort ruhige Ecken – man muss eben nur die Zeit mitbringen, um diese dann auch zu finden.

 

Lohnt sich ein Kurztrip nach Lissabon?

 

Aus meiner Sicht: ja, absolut! Mir gefällt die portugiesische Hauptstadt wirklich sehr und ich kann dir deshalb einen Kurztrip nach Lissabon empfehlen. Es ist eine wunderschöne, strahlende Stadt mit zuvorkommenden Menschen, die auch kulturell jede Menge zu bieten hat.

Wenn du auf der Suche nach einem guten Reiseführer bist, kann ich dir diesen hier ans Herz legen:

DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Lissabon: mit Online-Updates als Gratis-Download*

Für Freunde digitaler Varianten gibt’s den Reiseführer auch als praktisches Ebook, und er enthält jede Menge brauchbarer Tipps für einen Aufenthalt in der schönen Stadt am Tejo.

Zum Abschluss kann ich allerdings sagen: die ganz große Liebe war es zwischen Lissabon und mir nicht. Aber man hat ja auch nur ein Herz zu verschenken – und das gehört in meinem Fall eben eindeutig bereits Frankreich… Trotzdem war es ein wirklich schöner Aufenthalt und ich bin froh, mir Lissabon angesehen zu haben. Und jetzt zu wissen, wo Fernando Pessoa seinen Weltschmerz aufs Papier brachte…

Übrigens: Flugpreise kannst du prima über Idealo vergleichen. Hier gleich mal losstöbern:

Die günstigsten verfügbaren Flüge*





Und wenn dich noch mehr Reiseberichte von mir interessieren, dann verbringe mit mir einen Tag in Nizza, begleite mich für einen Nachmittag nach Antibes oder lass uns ein Museum in Paris besuchen!

 

Warst du schon einmal in Lissabon? Wie hat es dir gefallen? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

 

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Sandra

Sandra

Sandra ist der kreative Kopf hinter Flowpreneur und schreibt über Business, Money-Mindset, Leben und Reisen.
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