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Ich habe immer wieder mit Menschen zu tun, die ganz wundervolle Ideen haben. Wenn sie davon erzählen, leuchten ihre Augen, sie sprühen vor Begeisterung und es ist ganz deutlich zu merken, mit welcher Leidenschaft sie bei „ihrem Thema“ sind.

Aber das war es dann leider auch schon…

Denn: Es passiert nichts.

Sie fangen einfach nicht an, ihre Pläne umzusetzen. Es bleiben Ideen, Wünsche, Träume. Und wenn man nachfragt, ist der Grund dafür so gut wie immer der gleiche.

 

„Ich kann erst damit anfangen, wenn ich das alles perfekt beherrsche.“

 

Wow … Die Perfektionismus-Falle.

Perfektionsmus ist fatal, und der Wunsch, perfekt zu sein, das sicherste Mittel, um dich konsequent von der Umsetzung deiner Träume abzuhalten.

„Ich kann das erst machen, wenn ich weiß, wie man den perfekten Blogpost schreibt / vor vielen Menschen redet / Weltklassefotos macht / als Coach erfolgreich arbeitet / das perfekte Produkt entwickelt/ in jeder Lebenslage unerschütterlich selbstsicher ist“, …

Etc, etc, etc.

Das Problem daran ist, dass dieser Moment niemals kommt. Du wirst nicht perfekt, indem du etwas auf später verschiebst. (Spoiler: Niemand von uns wird jemals perfekt. Schockierende Nachricht, ich weiß. Perfektion ist schön, aber nicht menschlich. Und Perfektionismus blockiert dich lediglich massiv im Weiterkommen.)

Hinter dem Wunsch nach Perfektion liegt immer die Angst, sich zu blamieren. Kritik einstecken zu müssen, vorgeführt zu werden, sich zum Oberhorst der Horste zu machen. Und wer sich von seiner Angst steuern lässt, meidet daher jede Situation, die Unsicherheit erzeugt. Du bleibst dann in deiner Komfortzone. Doch damit betrügst du dich auch um die wundervoll glücklichen Momente, die das Kreieren und Umsetzen von Lebensträumen mit sich bringt.

 

Auf welches Glück verzichtest du, weil du glaubst, noch nicht bereit zu sein?

 

Du wirst besser in all den Dingen, die du immer und immer wieder machst. Und indem du dich ausprobierst, findest du auch deinen ganz eigenen Stil, der die Menschen, die deine Arbeit verfolgen, begeistert und inspiriert.

Es spielt keine Rolle, ob du Musiker bist, Bücher schreibst, ein Blog führst, Kochkurse kreierst, die ultimativen Tipps für Drachentöter im Alltag teilst, malst oder sonst etwas tust, das dich an die Öffentlichkeit bringt. Nimm die Dinge in Angriff und gib ihnen die Chance, sich zu entwickeln. Mit der Zeit wird sich die nötige Gelassenheit einstellen. Und diese ermöglicht dann wieder das schöne und erfüllende Gefühl eines Flowzustandes. Aber es braucht Zeit und definitiv auch etwas Wagemut.

 

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Ja, es kann am Anfang furchtbar gruselig sein, sich zu trauen. Es kann sich anfühlen, als wären wir in viel zu großen Schuhen unterwegs. Als würden wir bluffen, oder uns aufspielen. Als würden wir etwas sein wollen, das wir eigentlich gar nicht sind. Und gerne kommt dann der innere Kritiker dazu und teilt uns mit, dass wir uns wahrscheinlich vor aller Welt lächerlich machen, indem wir uns an die Öffentlichkeit wagen. So stümperhaft, wie wir alles anfangs eben noch angehen.

Die gute Nachricht: sofern du nicht gerade Herzen transplantierst oder einen Jumbojet steuerst, darfst du Fehler machen! Es ist okay, nicht perfekt zu sein. Und es ist okay, mit etwas an die Öffentlichkeit zu gehen, das „nur gut“, und eben nicht perfekt ist …

Gerade Frauen haben oft Skrupel, (nicht nur mit ihrer Businessidee) ins kalte Wasser zu springen. Sich zu zeigen. Ihr Können und Wissen nicht unter den Scheffel zu stellen. Der Anspruch, perfekt sein zu müssen, lähmt. Und oft mischt sich auch Angst dazu, oder die unterbewusste Vorstellung, man selbst dürfe so etwas nicht, man wäre gar nicht „dafür gemacht“. Das sind ganz typische (aber deshalb nicht weniger absurde) blockierende Muster. Und an diesem Punkt ist es Zeit für eine ganz einfache und dennoch enorm wichtige Frage:

 

Möchtest du diesen überflüssigen Gedanken und Gefühlen wirklich so viel Macht über dich geben?

 

Sollen diese alten Muster dich ernsthaft davon abhalten, dein Leben frei und voller Begeisterung zu gestalten? Neues auszuprobieren? Zu wagen und zu testen, egal was dabei herauskommt? Soll deine Angst dich steuern? Oder gibst du gar Menschen, die dich und deine Arbeit ablehnen, Macht über dich? Soll irgendetwas oder irgendjemand dich davon abhalten, mit deinen Talenten das schönste und wertvollste Leben zu leben, das du dir erschaffen kannst?

Ähm … Nö! Ganz sicher nicht!

Wenn du etwas Neues beginnst, wirkt es anfangs unbeholfen. Du kannst daneben liegen. Du wirst Fehler machen und dabei Wertvolles lernen. Und es wird immer Menschen geben, denen nicht gefällt, was du tust. Aber hey – who cares? Andere wiederum werden dich dafür lieben, dass du deine Themen in die Welt bringst und dein Leuchten nicht versteckst. Dein Beitrag würde fehlen!

Es geht nicht um Perfektion. Es geht ums Tun. Immer. Und etwas zu wagen, etwas in die Öffentlichkeit zu bringen, etwas auf den Markt zu werfen, ist IMMER die bessere Alternative zum Warten auf vermeintliche Perfektion. Done is better than perfect.

Nachbessern geht immer noch. Nein, das bedeutet nicht, dass du jeden Ramsch unter die Leute bringen sollst – damit schadest du deinem Business in kürzester Zeit mehr, als du jemals wieder ausbügeln kannst. Aber es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen „gute“ Arbeit abliefern und „niemals anfangen, weil es perfekt sein muss“. Es ist egal, ob manche Menschen denken, dass du mächtig einen am Helm hast. Immerhin traust du dich, den Helm aufzusetzen.

 

Inspirierende Menschen sind niemals die, die ihre Talente zurückhalten. Es sind immer die, die sich trauen, etwas trotz Gegenwind zu machen.

 

Falls du deine Kreativität mehr leben möchtest, lege ich dir übrigens gerne mein Arbeitsbuch Das Atelier, die Muse und ich* ans Herz. Es richtet sich an Künstler, du kannst aber auch davon profitieren, wenn du selbst bisher nicht gestalterisch tätig bist, und einfach mehr kreatives Denken und Tun in dein Leben holen möchtest.

Mein Leben hat sich durch die Arbeit als Künstlerin unglaublich positiv verändert, und ich möchte diese Form des Ausdrucks nicht mehr missen. Warum? Weil ich mich dafür begeistere!

Zufriedenheit und Erfolge entstehen aus Begeisterung heraus. Wenn du etwas tust, das dich begeistert, ist der Gewinn für dich enorm. Und damit meine ich nicht nur Finanzielles, sondern vor allem auch den Schatz, den du in deinem Inneren anhäufst. Erlebnisse, die aus dem Mut heraus entstehen, „dein Ding“ in die Welt zu bringen, sind wundervoll. Und diese kann dir niemand nehmen. Dafür musst du aber deiner Begeisterung auch die Chance geben, die Welt zu erobern.

Also: was begeistert dich gerade? Welche Pläne und Ideen trägst du schon lange mit dir herum, ohne sie umzusetzen – weil du denkst, dass du dafür erst noch „perfekt“ werden musst?

Nimm dieses Projekt, diesen Plan, diese Idee. Heute. Jetzt. Und gehe ins Tun. Egal, was der innere Kritiker sagt! Egal, ob es dir vermessen vorkommt. Nimm dir eine konkrete Handlung für heute vor, und mach einfach. Und morgen dann die nächste Handlung.

Es ist wie schwimmen lernen. Mit der Zeit wirst du mutiger und irgendwann fühlst du dich sogar in starkem Wellengang sicher. Notfalls paddelst du eben erst eine Weile in der Nähe des bekannten Ufers, bis du dich mutiger fühlst. Und falls dich Angst überkommt: Glaub mir – im sogenannten Haifischbecken schwimmen auch nur Clownfische …

 

Welche Idee möchtest du in die Tat umsetzen? Wovor hast du bisher noch Angst? Schreib mir gerne einen Kommentar dazu – und wenn dir dieser Artikel gefallen hat, freue mich mich, wenn du ihn mit anderen teilst.

 

*Affiliate Link

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Sandra

Sandra

Sandra ist der kreative Kopf hinter Flowpreneur und schreibt über Business, Money-Mindset, Leben und Reisen.
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