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Kreativität ist ein zentraler Bestandteil meines Lebens und meiner Arbeit.

Ich kann gar nicht anders. Sie ist einfach immer da. Ständig ploppen Ideen für spannende Projekte auf, immer wieder entdecke ich Interessantes und Neues, und oft fallen mir die schönsten Dinge gerade dann zu, wenn ich überhaupt nicht vorhatte, kreativ tätig zu sein.

Als ich jetzt über die Blogparade von Anja Jaeger zum Thema Kreativität und Freiheit stolperte, juckte es mich direkt begeistert in den Fingern. Ein Artikel zum Thema musste her! Flowpreneur ist schließlich nicht nur meine Homebase, von der aus ich andere kreative Unternehmerinnen durch Blogposts und Coachings unterstütze, sondern auch der Ort, an dem ich immer mal wieder über meine eigenen Projekte berichte.


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Diesen Artikel schreibe ich explizit für die Blogparade, um von meinen Erfahrungen als Autorin und Malerin zu berichten. Außerdem findest du Tipps, wie du selbst mehr Kreativität in dein Leben holst, und vor allem lernst, dich als Künstler ernstzunehmen.

Kreativität ist für mich ein Selbstläufer geworden. Selbst, wenn ich wollte, könnte ich sie nur schwer wieder abstellen.

 

Wie stehe ich zum Thema Kreativität und Freiheit?

Gute Frage. Ich bin inzwischen in der luxuriösen Situation, durch meine kreative Arbeit einen Teil meines Lebensunterhaltes zu bestreiten. Kreativität hat mich im Leben deutlich freier werden lassen.

Das meiste davon ist passives Einkommen, das durch meine Bücher zu mir fließt – und durch dieses passive Einkommen bleibt mir wiederum mehr Zeit für neue kreative Projekte. Oft kann ich mir aussuchen, womit ich meine Zeit verbringen möchte – und das ist für mich die größte Freiheit überhaupt.

Seit ich denken kann, habe ich mir diese Freiheit gewünscht, und es war ein langer Weg bis zum jetzigen Zeitpunkt. Ich habe mit Verlagen zusammengearbeitet, als als Selfpublisher veröffentlicht, und meine Kunst hängt inzwischen bei privaten Sammlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es hat viel Mühe, Nerven und auch oft eine Menge Mut gekostet. Aber diese Anstrengung hat sich gelohnt – und sie lohnt sich weiterhin jede Sekunde.

Heute bin ich überwiegend frei in der Entscheidung, wie ich meinen jeweiligen Tag gestalten möchte. Ob ich an einem neuen Buch schreibe, ob ich Bilder male, oder ob ich meine Kreativität auf noch anderem Weg leben möchte. Mein Leben (und alles, was ich erLEBE) spiegelt sich in meinen kreativen Arbeiten. Gerade in meiner Kunst findet sich immer wieder enorm viel von meiner Persönlichkeit.

Schreiben ist (für mich) ein viel stärker durchdachter Prozess – deutlich kopfgesteuerter. Das bedeutet nicht, dass es mir weniger Freude bereitet – es ist einfach nur eine völlig andere Art des kreativen Flusses. Wobei ich natürlich auch noch deutliche Unterschiede bemerke zwischen den Sachbüchern, die ich schreibe, und den Romanen und Kurzgeschichten. Unterschiedlicher können Vorgehensweisen beim Schreiben kaum sein. Ich genieße es sehr, die Wahl zu haben und bin jeden Tag wieder dankbar, dass ich mein Leben so frei gestalten darf.

 

Aber was braucht es eigentlich, um kreativ zu sein und von der kreativen Arbeit leben zu können? Hier meine Tipps für dich!

 

Erlaubnis

Ich kenne viele Schriftsteller und Künstler, die sich selbst niemals so bezeichnen würden. „Ich schreibe so ein bisschen“, sagen sie, wenn sie nach ihren Büchern gefragt werden. Oder „Ich male, aber es ist ja nur ein Hobby.“

Ein Schlüsselmoment, der alles in deinem Selbstverständnis als professionell kreativ tätiger Mensch verändern kann, ist die Erlaubnis. Und die kannst du dir nur selbst geben. Kreativ arbeiten darf jeder. Du musst nicht Kunst studiert haben, und du musst nicht Diplom-Schriftsteller sein. Alles, was es braucht, ist Talent, Freude am Tun, die Bereitschaft, immer weiter an dir zu arbeiten – und den Glauben an dich selbst.

Erlaubst du es dir, dich selbst als kreativen Menschen zu sehen?

Sagst du „Ich bin Autor“ oder „Ich bin „Künstler“, wenn dich jemand danach fragt? Wenn nicht – warum nicht? Und was würde passieren, wenn du es dir in Zukunft einfach erlaubst?

Falls Perfektionismus oder Ängste dich abhalten, wirf einmal einen Blick in meinen Artikel Done is better than perfect. Diesen habe ich für Menschen geschrieben, die sich nicht trauen, ihre Träume umzusetzen. Und vielleicht hilft er auch dir, den Sprung ins kalte Wasser einfach (öfter) zu wagen.

 

Neugier

Kreative Menschen blicken über den Tellerrand. Sie sind von Natur aus neugierig und immer auf der Suche nach (weiteren) Ausdrucksmöglichkeiten.

Was treibt dich an? Worin findest du deine ganz eigene kreative Stimme? Wie kannst du ein Thema, das dir am Herzen liegt, noch tiefer erforschen? Was aus deiner Seele ans Licht bringen? Trau dich, neugierig zu sein! Du darfst experimentieren, Neues erkunden und dich bei deinen Versuchen auch mächtig stümperhaft anstellen.

Ich kann nicht mehr zählen, wie viele schlechte Texte ich geschrieben und wie viele grauenhafte Bilder ich gemalt habe. Aber das ist nicht schlimm. Im Gegenteil, das sind die Etüden, die dich weiterbringen. Deine daran trainierten Fertigkeiten zeichnen deine späteren Arbeiten aus. Und zuerst ist ohnehin alles nur für dich. Was letztlich den Weg in die Öffentlichkeit findet, liegt allein in deiner Hand.

 

Spiel

Sobald wir anfangen, uns ernsthaft mit etwas zu befassen, kommt uns meistens der spielerische Umgang mit der Thematik abhanden. Gerade bei kreativen Tätigkeiten ist der Aspekt des Spielerischen aber ungemein wichtig. Zum einen, weil so alles mehr Spaß macht. Und zum anderen ermöglicht Spiel einen viel unbefangeneren Zugang auch zu deinen unterbewussten Ressourcen.

Erinnerst du dich, dass du als Kind während des Spielens alles um dich herum vergessen hast?

Das ist ein klassischer Flow-Zustand. Wenn wir kreativ in etwas versinken, können wir genau dort wieder ankommen. In der Leichtigkeit, der Faszination, der fokussierten Begeisterung, die erst einmal nur eines ist: sich selbst genug. Das Ergebnis darf zweitrangig sein. (Und unter uns gesagt, erziele ich mit dieser Einstellung meist die besseren Ergebnisse.)

Tue dir deshalb den Gefallen, und nimm die Sache nicht allzu ernst. Je mehr Spiel es für dich ist, desto überzeugender werden auch die Ergebnisse sein.

 

Fokus

Sobald du dich für ein Projekt entschieden hast, solltest du ihm trotz aller spielerischen Leichtigkeit auch die nötige Priorität in deinem Leben einräumen. Man schreibt ein Buch nicht mal eben nebenbei – auch, wenn es Menschen gibt, die das glauben. Klar, es wird auch irgendwann fertig, wenn du nur alle paar Wochen mal einen Absatz vorankommst. Aber dir entgeht dabei eine Menge Freude. Und es ist respektlos dem Projekt gegenüber.

Stell dir vor, du wärest ein Buchprojekt. Oder das Kleid, das genäht werden will. Oder eines der Werke für die erste Ausstellung, die angestrebt wird. Und dann beschäftigt man sich nur alle Jubeljahre mal mit dir, wenn gerade nichts anderes dazwischenkommt. Kein gutes Gefühl, oder?

Welchen Wunsch hättest du an den Künstler, der dich erschafft? Mit welchen Augen sollte er dich, das Kunstwerk, sehen? Und mit welcher Wertschätzung sollte er dir begegnen? Sich das klarzumachen, kann dabei helfen, den Fokus eindeutig auszurichten und der kreativen Arbeit auch den richtigen Stellenwert in deinem Leben einzuräumen.

 

Durchhaltevermögen

Nein. Ohne Durchhaltevermögen geht es nicht. Schon gar nicht, wenn du irgendwann von deiner kreativen Arbeit leben möchtest. Es gibt unzählige Menschen, die schreiben, malen, nähen, gestalten, etc. Und die meisten davon sind gut bis sehr gut in dem, was sie erschaffen.

Wenn du in der Liga mitspielen willst, die für ihre kreative Arbeit bezahlt wird, dann brauchst du erstens ein dickes Fell, und zweitens eine große Portion Durchhaltevermögen. Es wird immer wieder Rückschläge geben. Aber es wird auch voran gehen. Manchmal sogar schneller als erwartet.

Es hilft sehr, die eigenen Gründe zu kennen. WARUM machst du das alles? Welche Ziele verfolgst du mit deiner Kunst, mit deinen Büchern, mit deinen Kreationen? Wenn du deine Gründe kennst, kennst du auch deinen inneren Antrieb. Und der hält den Motor auch in Krisenzeiten am Laufen, wenn durchhalten manchmal furchtbar schwer erscheint. Finde dein WARUM und du findest in der Folge auch immer ein WIE für die Umsetzung.

 

Rückgrat

Kunst ist immer subjektiv. Da werden Menschen auftauchen, die dich und deine Arbeiten lieben. Wundervoll, eine große Erfüllung! Aber es wird nicht jedem gefallen, was du tust. Es wird auch Kritik hageln, es wird eisigen Gegenwind geben – und spätestens mit den ersten deutlichen Erfolgen tauchen auch die Neider auf.

Rückgrat ist unverzichtbar für jeden im Kreativzirkus. Kannst du für dich und deine Arbeiten einstehen? Bleibst du aufrecht, egal, was passiert? Ich mag das Bild vom Bambus sehr gerne – Bambus ist extrem widerstandsfähig, sehr robust – und zugleich biegsam genug, so dass er bei Belastungen nicht bricht. Als kreativ tätiger Mensch kann es nicht schaden, sich immer wieder an die schönen Eigenschaften des Bambus zu erinnern. Und sie dann parat zu haben, wenn es nötig ist.

Mehr Ideen zur Entdeckung deiner Kreativität findest du übrigens auch in meinem Arbeitsbuch Das Atelier, die Muse und ich. Wenn du wissen willst, welche Apps und Tools ich so generell für meine Arbeit als Autorin und Bloggerin benutze, wirf einen Blick auf meine Ressourcen für ein erfolgreiches Online-Business. Und wenn du möchtest, folge mir gerne auch auf Facebook.

 

Welche Erfahrungen hast du mit Kreativität gemacht? Und welche Rolle spielt Freiheit in deinem Leben? Lass mir einen Kommentar dazu da!

 

 

Sandra

Sandra

Sandra ist der kreative Kopf hinter Flowpreneur und schreibt über Business, Money-Mindset, Leben und Reisen.
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