Der Januar ist da – und damit ein frisches, neues Jahr, das darauf wartet, von dir gelebt zu werden! Ein guter Zeitpunkt, um sich finanzielle Ziele zu setzen und Geld zu einem guten Freund zu machen. In diesem Beitrag helfe ich dir dabei.

 

3 lohnenswerte finanzielle Ziele

 

Hm … Lohnenswerte Ziele … Lohnenswert bedeutet ja für jeden von uns etwas anderes, oder? Es kommt also darauf an, an welchem Punkt du finanziell stehst, welche Rolle Geld für dich spielt und mit welchen Geldblockaden du dich herumschlägst.

Üblicherweise sind Ziele so konkret wie möglich. Sie sollten realistisch sein, umsetzbar, dich ein wenig aus deiner Komfortzone herauslocken und vor allem brauchen sie eine Deadline, sprich, ein festes Datum, an dem du überprüfen kannst, ob das Ziel nun von dir erreicht wurde oder nicht.

Ein sehr konkret formuliertes Ziel wäre zum Beispiel: “Ich erhöhe die Preise für meine Dienstleistungen ab dem 1.3.2018 um 25%.” (Wie du das machen kannst, und dich dabei auch noch hervorragend fühlst, erfährst du übrigens in meinem Kurs Goldregen, der in diesem Jahr erscheinen wird.)

Weiter gefasste Ziele können aber auch sehr sinnvoll sein! Hier kommen die drei wichtigsten finanziellen Ziele (für dieses und alle anderen Jahre).

 

1 – Setz dir ein festes Spar-Ziel

 

Es ist an sich egal, ob du eine monatliche Sparrate festlegst, oder dich für einen einmaligen Sparbetrag in diesem Jahr entscheidest. Wichtig ist, dass du dir dieses Ziel setzt und dann an seine Umsetzung gehst.

Den meisten fällt es allerdings leichter, monatlich eine bestimmte Summe zurückzulegen. Am besten funktioniert das über eine Automatisierung. Das bedeutet, dass du zu jedem Monatsbeginn die geplante Sparsumme automatisch auf das Zielkonto bzw in die Zielanlage überweist.

Perfekt dafür geeignet sind entweder Tagesgeldkonten oder aber ein Wertpapier-Sparplan. Gerade, wenn du jemand bist, der langfristig Vermögen aufbauen möchte, sind diese Anlagen sehr zu empfehlen. Ich selbst nutze ETF-Sparpläne für meinen Vermögensaufbau. (Wenn du dich dafür interessierst, sieh dir einfach mal die Angebote bei der Comdirect* oder der DKB* an.)

 

2 – Werde deine Schulden los

 

Falls du momentan noch Schulden hast, sollte dein obersten Ziel sein, diese so schnell wie möglich abzubauen. Nicht nur, weil du dich danach deinem Vermögensaufbau noch besser widmen kannst, sondern weil Schulden Energiefresser sind. Du fühlst dich niemals wirklich frei und sicher, so lange du Schulden im Nacken sitzen hast.

Wichtig ist, dir zunächst ehrlich bewusst zu machen, wie diese Schulden entstanden sind. Lebst du generell über deine Verhältnisse, so dass die Schulden Zeichen eines falschen Money Mindsets sind? Oder lag es an unvorhersehbaren Umständen, die dich kurzfristig in eine schwierige finanzielle Lage gebracht haben?

Dein Denken über Geld entscheidet, wie du damit umgehst. Ob es dir durch die Finger fließt, oder wie ein guter Freund an deiner Seite bleibt. Aus deinem Denken entstehen Aktionen – und in den meisten Fällen kannst du entscheiden, ob du Geld ausgibst oder ansparst.

Neben dieser absoluten Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist ein zweiter Schritt unverzichtbar wichtig: du musst dir deine früheren Entscheidungen in Bezug auf Geld ansehen – und dir vergeben.

Was auch immer du gemacht hast, es ist geschehen und vorbei. Jetzt, in diesem Moment, und in jedem Moment in der Zukunft, kannst du andere, viel klügere Entscheidungen fällen. Und mit Geld gesund umgehen, so dass es eine Quelle der Kraft für dich wird, anstatt ständig unterschwellig Stress zu erzeugen.

Es klingt vielleicht seltsam, dass du dir selbst vergeben sollst. Aber genau das ist der beste Weg, um “Schuld”gefühle (interessant, dass sich auch hier das Wort Schulden wiederfindet, oder?) loszuwerden und mit frischem Mut die Aufgaben anzugehen, um die du dich wahrscheinlich lange herumgedrückt hast.

 

Vergebung kann durch Bewusstmachung geschehen

 

Notiere dir, welche finanziellen Fehlentscheidungen du in der Vergangenheit getroffen hast. Atme tief durch und sage zu dir selbst: “Ich vergebe mir.” Dann atmest du noch einmal tief durch und streichst diesen Punkt auf deiner Liste beherzt durch.

Bearbeite so alle Punkte auf deiner Liste. Wenn du das gemacht hast, verbrenne die Liste, so dass sich diese Themen auch symbolisch in Luft auflösen. Fall jemand anderes dazu beigetragen hat, dass du in eine schwierige finanzielle Lage geraten bist, nimm auch diese Person mit auf die Liste auf, und vergib ihr.

(Ja, das ist nicht immer leicht. Aber du kannst entweder den inneren Groll behalten, und dich davon blockieren lassen, oder einen Schritt nach vorne gehen und dein Leben leben. Was ist langfristig sinnvoller? Eben …)

Vergebung, sich selbst und anderen gegenüber, ist ein wertvolles Instrument, um frühere finanzielle Fehler in den Griff zu bekommen. Falls du Schulden hast, solltest du dich unbedingt damit befassen.

Es kann übrigens für das Selbstwertgefühl sehr gut sein, neben der Schuldentilgung auch monatlich eine kleine Summe auf ein Extra-Sparkonto zu überweisen. Egal, wie klein dieser Betrag ist!

Es geht darum, selbst mit diesen kleinen finanziellen Zielen deinem Unterbewusstsein zu signalisieren, dass du an deinem Vermögen arbeitest und in der Lage bist, deinem Geld ein gutes Zuhause zu geben, anstatt es immer sofort wieder auszugeben.

 

3 – Steigere deine Einnahmen

 

Ein wundervoller Plan, oder? Finanzielle Ziele setzen kann richtig Spaß machen und Jahreswechsel eignen sich immer gut dazu, die Einnahmen zu überprüfen und zu überlegen, ob diese nicht eine Anpassung benötigen – zum Beispiel durch Preiserhöhungen. Vielleicht nimmst du ohnehin viel zu wenig für deine Dienstleistungen oder Produkte?

(Spoiler: Wenn du eine Frau bist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dein Können oder Wissen unter Wert verkaufst, leider ziemlich hoch …)

Die Preise zu erhöhen ist eine sehr einfache und schnell umsetzbare Möglichkeit, um deine Einnahmen zu steigern. Wenn du nicht selbstständig, sondern angestellt bist, strebe eine Gehaltserhöhung an.

 

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Kunden zahlen für den Wert, den du ihnen lieferst. Sie zahlen für die Ergebnisse, die sie erzielen. Und wie viel Geld du einnimmst, hängst massiv mit deinem Mindset zusammen. Dein Denken entscheidet über deinen Erfolg – auch den finanzieller Art! Du erhältst, was du für möglich hältst…

 

Wie wäre es also, direkt heute mal ein wenig zu experimentieren?

 

Nimm dir einen Augenblick Zeit und überlege, wie viel Geld du im letzten Jahr verdient hast. Fühlt sich diese Summe gut für dich an? Oder eher nicht? Dann überlege bitte in einem zweiten Schritt, welche Geldsumme sich für dich angemessen und gut anfühlt. Bei welchem Jahreseinkommen fühlst du dich wohl?

Diese Übung hat nicht viel mit Logik zu tun, dein Verstand wird dir nämlich mit Sicherheit ganz andere Dinge rückmelden als dein Bauchgefühl. Wichtig ist aber, auf deinen Bauch zu hören!

Wenn dein Verstand sagt, dass du im Jahr definitiv 250.000 Euro verdienen solltest, dann ist das eine schöne Sache. Aber wenn dein Bauchgefühl bei dieser Summe am liebsten die Decke über den Kopf ziehen, oder schreiend weglaufen wollen würde, dann stimmt dieser Betrag für dich einfach nicht. Und dann musst du dir überlegen, welcher Betrag für dich passend ist.

Niedriger?

Oder höher?

Spiele so lange mit den Zahlen herum, bis du den Betrag gefunden hast, bei dem du dich richtig wohl fühlst. Diesen notierst du dir dann bitte im Rahmen deiner finanziellen Ziele für das Jahr.

Warum ist es so wichtig, den passenden Betrag für das Jahreseinkommen zu finden? Ganz einfach: wenn du einen Betrag festsetzt, der sich nur in deinem Kopf, nicht aber in deinem Bauch gut anfühlt, wirst du nicht dahinter stehen können. Und das merken deine Kunde.

Es ist spürbar, ob jemand voll und ganz von sich und den eigenen Leistungen bzw Produkten überzeugt ist. Und nur dann werden die Menschen sich auch auf Geschäfte mit dir einlassen!

Wenn du nicht hinter einer bestimmten Summe stehst, wird das Ganze nicht funktionieren. Und den Frust solltest du dir ersparen. Also, probiere die Übung aus…

Ich wünsche dir viel Spaß beim Festlegen deiner finanziellen Ziele für das Jahr! Stell dein Licht nicht unter den Scheffel, sondern wage es, groß zu denken. Und wenn du denkst, du denkst bereits groß – dann denke bitte noch ein wenig größer :) Falls du dabei Inspiration und Unterstützung benötigst, sieh dir meine Coachingpakete an.