Passives Einkommen aufbauen ist eine schöne Sache.

Aber: passives Einkommen ist nicht so passiv, wie manche glauben…

 

Passives Einkommen aufbauen bedeutet, Einkommen durch eine einmalig erbrachte Leistung zu erzielen – immer wieder. Ohne, dass du dann noch besonders viel dafür tun musst. Allerdings ist der Weg hin zu einem vollautomatisiert laufenden Business durchaus steinig. Ich kenne niemanden, der sich passives Einkommen aufgebaut hat, ohne dafür unfassbar hart zu arbeiten.

Deshalb ärgert es mich tatsächlich auch, wenn ich hier und da mitbekomme, welchen Ruf passives Einkommen inzwischen so hat. Oft werden dubiose Marketingstrategien damit in Verbindung gebracht. Oder wie auch immer kurios geartete Mindsetcoachings, bei denen suggeriert wird, man müsse nur die richtige Denkweise etablieren, dann würde das Geld schon von alleine ins Leben strömen.

 

Natürlich ist ein positives Mindset hilfreich!

Aber alleine damit ist es nicht getan.

Ins TUN kommen musst du nämlich selbst. Ein positives Mindset allein bewirkt nämlich (leider) nicht, dass Geld plötzlich wie Regen vom Himmel fällt, nur weil du fest genug daran glaubst. Die Erde wird ja auch nicht plötzlich zur Scheibe, nur weil du es dir intensiv genug vorstellen kannst…

Passives Einkommen kann auf vielen Wegen entstehen – aber sofern du nicht ein großes Vermögen geerbt hast, und dir auf diese Weise passives Einkommen in Form von z.B. Dividendenzahlungen auf das Konto fließt, wirst du einiges im Vorfeld tun müssen.

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Och Sandra, das klingt alles entsetzlich anstrengend – ich dachte, du magst das? Warum redest du jetzt die ganze Zeit davon, wie schwierig es ist, passives Einkommen aufzubauen und wie viel Arbeit man da reinstecken muss???

Ehrlich, ich mag passives Einkommen sehr. Ich liebe es sogar! Passive Einkommensquellen sind ein Weg, um langfristig wirklich aus der Zeit-gegen-Geld-Falle auszusteigen. Und das eigene Business wunderbar voranzubringen, weil es möglich wird, mehr AM Business zu arbeiten, als IM Business arbeiten zu müssen.

Also, ich finde passives Einkommen klasse. Ich möchte nur nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht. Denn von der ersten Minute an leicht verdientes Geld ist es definitiv nicht.

Dennoch leben wir in Zeiten, in denen das Internet es uns ermöglicht, einfach anzufangen. Mit dem, was wir zu bieten haben. Und genau das dann Stück für Stück zu erweitern.

Beispiel: Du schreibst ein Buch (in das du einmalig sehr viel Arbeit, Kreativität, Herzblut, Zeit und Mühe steckst) und erwirtschaftest durch dieses Buch dauerhaft zu dir fließendes Einkommen. Und nein, es ist NICHT nötig, jedem Käufer dieses Buch auch noch persönlich vorzulesen! Du darfst das Geld einfach annehmen – auch, wenn du zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht mehr für das Geld arbeitest. Die Arbeitsleistung hast du ja bereits zuvor erbracht.

Tantiemen sind nichts Neues – aber definitiv eine Form von passivem Einkommen.

Praktische Sache, oder?

Passives Einkommen ist aber, wie bereits gesagt, so gut wie niemals vollkommen passiv. Du bist ja zumindest damit beschäftigt, alles am Laufen zu halten. Das kann in Form von Werbung geschehen, oder durch Blogbeiträge, die du schreibst. Es kann bedeuten, dass du an deiner Webseite arbeitest, weitere Bücher verfasst, Webinare hältst (live oder automatisiert über z.B. Everwebinar), oder konstant neue Quellen für passives Einkommen erschließt.

Ich selbst verkaufe zum Beispiel Onlinekurse und weitere Onlineprodukte, über die ein Teil meines passiven Einkommens zu mir fließt, und bin zusätzlich noch im Affiliate Marketing tätig. Das bedeutet, ich empfehle Produkte, von denen ich selbst wirklich überzeugt bin, gelegentlich in meinen Blogposts oder an meine Newsletter-Community. Hier auf Flowpreneur findest du Affiliate-Empfehlungen von mir z.B. bei Bücher, die das Leben verändern oder bei den hilfreichen Tools fürs Business.

Über dieses Affiliate Marketing landet dann im Fall eines Kaufs eine kleine Provision bei mir. Das Produkt selbst wird für den Kunden nicht teurer – eine klassische “Win-Win”-Situation also für alle Beteiligten. Ich kann etwas empfehlen, das ich selbst für gut befunden habe, der Kunde erhält das gewünschte und zufriedenstellende Produkt, der Händer erzielt Umsätze und ich verfüge über eine weitere passive Einkommensquelle.

Das Einbauen vom Produktempfehlungen ist allerdings ein Balanceakt – ich selbst mag es nicht, wenn ich auf Webseiten den Eindruck bekomme, dass jemand sich mehr um Werbung kümmert als hilfreiche Artikel (oder Videos, oder was-auch-immer) zu bieten. Es muss ausgewogen sein.

Hier die 5 wichtigsten Gründe, warum du passives Einkommen aufbauen solltest

 

  • Passives Einkommen macht dich unabhängig. Du tauschst nicht mehr Zeit und deine Anwesenheit gegen Geld.
  • Passives Einkommen ermöglicht viele verschiedene Einkommensströme. Wenn einmal ein Einkommenszweig wegfällt, bricht trotzdem nicht sofort alles in sich zusammen.
  • Passives Einkommen entspannt, weil es dir finanzielle Sicherheit gibt. Es gibt nichts, was Stress dauerhaft besser reduziert, als sich sicher zu fühlen.
  • Passives Einkommen fließt auch dann weiter zu dir, wenn du schläfst, im Urlaub bist, einen Tag blau machst oder krank wirst und dich einige Zeit nicht aktiv um dein Unternehmen oder deine Freiberuflichkeit kümmern kannst.
  • Passives Einkommen ermöglicht dir Herzblutprojekte, weil du deine Zeit nicht mehr dafür aufbringen musst, finanzielle Löcher zu stopfen oder aktiv die nächste Miete “reinzuholen”.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sich ungemein gut anfühlt, mehr und mehr passive Einkommensströme aufzubauen – vor allem, weil ich durch das passive Einkommen deutlich mehr Freiheiten gewinne.

Wenn wir davon ausgehen, dass wir nur dieses eine Leben haben – sollte man die Zeit dann nicht sinnvoll nutzen? Passives Einkommen macht es möglich.

Besonders Frauen haben allerdings oft Probleme damit, passives Einkommen für sich anzunehmen. “Es fühlt sich zu leicht an, Geld so zu bekommen, ohne nochmal etwas dafür tun zu müssen”, sagte einmal eine Freundin von mir. Und auch ich kenne das seltsame Gefühl, immer und immer wieder Tantiemen für Bücher zu bekommen, in die ich einmal Arbeit gesteckt habe. (Zu dem Zeitpunkt allerdings richtig viel. Gute Bücher zu schreiben ist keine leichte Tätigkeit. Wer das behauptet, hat noch keines geschrieben. Und das gleiche gilt für Onlinekurse etc.)

Wenn du merkst, dass du in Bezug auf Geld immer wieder mit blockierenden Glaubenssätzen zu tun bekommst, lies gerne meine Artikel Lass uns über Geld reden, Schätzchen – Wieso es Frauen oft schwerfällt, Geld anzunehmen und 5 Vorurteile über reiche Menschen, die dich deinen Erfolg kosten können. Ich bin sicher, du findest dort Impulse, die dich weiterbringen.

Wenn du direkt durchstarten möchtest, vereinbare einen Coachingtermin mit mir – ich freue mich darüber, dir auf deinem Weg zu einem entspannteren Business weiterzuhelfen!

Sind innere Blockaden erst überwunden, wird passives Einkommen zu einer wirklich schönen und befriedigenden Angelegenheit. Du entscheidest dann selbst, mit wem und womit du deine Zeit verbringst, an welchen Projekten du arbeitest und wie du dein Leben gestaltest.

Passives Einkommen aufbauen und konstant immer weiterzuentwickeln macht wirklich Spaß – aber es geschieht eben nicht von heute auf morgen und schon gar nicht ohne passende Strategie. Es erfordert Geduld, Engagement, Fleiß und Mut. Aber es führt langfristig zu immer mehr Freiheit, Unabhängigkeit und Sicherheit. Ich finde, das alles ist die Arbeit mehr als wert!

Übrigens: falls du immer wieder an der Perfektionismus-Falle scheiterst, hilft dir vielleicht mein Artikel Done is better than perfect – Warum du deine Träume in die Tat umsetzen musst.

 

Erstfassung des Artikels vom 15.02.2017, überarbeitete und aktualisierte Fassung vom 27.08.2019