Wer ein Business betreibt, kann viele Fehler machen. Einige davon führen dazu, dass du “lediglich” Zeit verschwendest – andere Fehler kosten dich bares Geld. Der teuerste Fehler, den du machen kannst – egal, in welchem Business du unterwegs bist – ist so unglaublich häufig, dass ich unbedingt einen Blogartikel dazu schreiben musste.

Was denkst du?

Welches Verhalten kostet dich am meisten Geld?

Zu viel Werbung? Zu wenig Werbung? Keine klare Linie? Angst vor Sichtbarkeit? Zu niedrige Preise? Oder zu hohe?

Absolut jeder dieser Punkte kann dein Business negativ beeinflussen (und vielleicht sollte ich eine ganze Blogartikelserie dazu starten …)

Der teuerste Fehler, den du machen kannst, besticht allerdings durch seine Feinheit. Er wirkt so unscheinbar, dass er gerne der Aufmerksamkeit entgeht. Und deshalb machen viele ihn wieder und wieder und merken nicht einmal, dass er der Hauptgrund für den mangelnden Businesserfolg ist.

Du willst wissen, wovon ich spreche?

Ja?

Also gut.

 

Hier ist er, der teuerste Fehler deines Unternehmerlebens:

 

Das T.

Wie bitte? Ist sie jetzt völlig durchgedreht?

Vielleicht hast du jetzt Schlemihl aus der Sesamstraße im Kopf, der in seinem Trenchcoat auf der Straße herumschleicht und dir Pssssssst … willst du ein T kaufen? zuflüstert.

Sollte er dir das jemals anbieten, lehne ab! Das T ist ein verdammt schlechter Begleiter, wenn es um finanziellen Erfolg geht. Und auch sonst häufig keine Hilfe.

Das T taucht auf, wenn wir Konjunktive nutzen.

Hätte. Könnte. Sollte.

Anstelle von hat. Kann. Soll.

Manchmal versteckt es sich auch in Form eines d, wie in “würde”.

Wie oft hast du dich schon in einem Gespräch mit Kunden sagen hören, dass dein Angebot x Euro kosten würde? Dass die Kundin oder der Kunde es für x Euro bekommen könnte?

Konjunktive sind vertrackt. Viele von uns neigen dazu, sie zu benutzen, um höflicher zu klingen. Aber es ist keine Höflichkeit, die durch den Konjunktiv signalisiert wird, sondern Unsicherheit.

Deine Kundin oder dein Kunde merkt allein durch deine Verwendung der Möglichkeitsform, dass dein Angebot keinen festen Preis hat, sondern dass dieser verhandelbar ist. Gleiches gilt auch für Dienstleistungen – eventuell findest du dich plötzlich in einer Verhandlung wieder, bei der du deutlich mehr Zugeständnisse machst als jemals vorgesehen.

Natürlich ist es nicht grundsätzlich falsch, verhandlungsbereit zu sein und Kompromisse einzugehen. Allerdings muss das von dir eingeplant worden sein und nicht überraschend daraus entstehen, dass du durch Verwendung von Konjunktiven dazu eingeladen hast.

 

Was hilft nun gegen den teuersten Fehler im Business?

 

  • Beschäftige dich mit deiner Kommunikation.
  • Verwende eine eindeutige Sprache, anstatt einen Möglichkeitsform-Eiertanz zu vollführen.
  • Klare Preisstrukturen, klare Aussagen, klare Grenzen.

Ja. So einfach. Und manchmal doch so furchtbar schwer!

Wenn du Unterstützung benötigst, bin ich gerne für dich da.

Vielleicht steckt ja auch mehr dahinter als nur die Verwendung des Konjunktivs? Finde es heraus – Bewusstwerdung ist der erste Schritt hin zu einem langfristig veränderten Erfolgsbewusstsein. Ich wünsche dir viel Spaß beim Forschen und wunderbare Erkenntnisse!

 

 

(Foto von rawpixel at Unsplash)