Kennst du den wichtigsten Grund für Geldprobleme?

Die meisten Menschen glauben, es läge an den Versuchungen. In einer Konsumgesellschaft ist man immer mit Verlockungen aller Art konfrontiert und muss widerstehen. Manche haben das niemals gelernt und bringen sich in die missliche Lage von Konsumschulden.

Und ja, Konsumschulden sind ein Problem.

Wirklich.

Es ist aber ja auch so einfach, oder? Alles lässt sich in kürzester Zeit bestellen. Notfalls auf Raten. Was soll daran schlimm sein? Machen doch alle!

Nein, schlimm ist das nicht. Zumindest, wenn man sich im Griff hat – und das haben viele Menschen leider nicht. Kaum jemand ist es noch gewohnt, auf die Erfüllung von Wünschen zu warten – alle wollen immer alles. Und das jetzt. Sofort.

Erinnerst du dich noch daran, wie schön es war, auf Weihnachten zu warten? Wie die Vorfreude ein ganz wichtiger Teil des Ganzen war? Und wie sie dazu beitrug, dass wir die Geschenke dann noch viel mehr wertschätzen konnten?

Die meisten Menschen haben diese Form von Vorfreude verlernt. Sie wollen sofortige Befriedigung. In Bezug auf die Finanzen kann das verheerende Folgen haben.

 

Geldprobleme entstehen u.a. aus der Sucht nach Kicks

 

Kaufen erzeugt ein Glücksgefühl – das aber meistens nur kurze Zeit anhält. Dann muss der nächste Kauf folgen, für den nächsten kleinen Kick. Ein Teufelskreis, in dem es böse enden kann. Und da hilft nur gnadenlos ehrliche Selbstreflexion.

 

  • Brauche ich das?
  • Oder will ich das nur?
  • Warum brauche ich das?
  • Brauche und liebe ich das auch noch in einem Jahr?

 

Fragen, die man sich vor jedem Kauf stellen sollte…

 

Ich halte Konsumschulden für die denkbar dümmste Art, das eigene Leben finanziell gegen die Wand zu fahren. Und ich bin dankbar dafür, dass in meiner Familie stets die Maxime galt: es wird nur ausgegeben, was zur Verfügung steht. Und auch davon niemals alles.

Auf diese Weise bin ich nie in die Konsumschuldenfalle getappt, und ich habe auch nicht vor, das jemals zu tun. Konsumschulden entstehen, weil man “mithalten” möchte – mit wem oder was auch immer. Der schöne Spruch “Don’t get broke because you want to look rich” hat Gültigkeit. Und gerade in einer Glitzer-Bling-Bling-Onlinewelt sollte man ihn sich verdammt gut einprägen.

 

Ich habe noch ein paar Fragen an dich …

  • Neigst du dazu, viel zu viel zu konsumieren?
  • Bist du anfällig für Impulskäufe?
  • Oder belohnst du dich gerne, indem du Geld ausgibst – auch, wenn du das Gekaufte eigentlich gar nicht wirklich brauchst?

 

In solchen Fällen ist es hilfreich, tiefer zu blicken und zu hinterfragen, WARUM du etwas kaufst. Welches Gefühl wird (für kurze Zeit) damit befriedigt? Füllst du eine innere Leere? Bist du stolz auf die neuen Besitztümer? Entspannt dich kaufen? Oder passiert in dir selbst vielleicht noch etwas ganz anderes?

Es ist nicht falsch, sich etwas zu gönnen. Absolut nicht. Schwierig wird es, wenn zu viel Gönnen und zu wenig Bewusstsein für die wirklich wichtigen Dinge zu Geldproblemen führt.

Okay, was könnte noch der wirklich wichtigste Grund für Geldprobleme sein?

 

Zu wenig Einnahmen vielleicht?

 

Ohne Zweifel, ja, das ist ein Thema. Klar.

Wenn du zu wenig verdienst, kann das sehr schwer werden. Das gilt für Angestellte ebenso wie für Selbständige. Kommt zu wenig Geld rein und fließt zu viel raus (und wenn es nur für die alltäglichen Ausgaben zum Überleben gebraucht wird), dann führt das zwangsläufig zu Geldproblemen.

Woran liegt es nun, dass zu wenig Einnahmen da sind?

Bei Angestellten häufig an der Tatsache, dass sie keine Gehaltserhöhung fordern. Wer nicht fragt, kann nicht gewinnen. Falsche Bescheidenheit ist fehl am Platz. Wichtig ist bei Verhandlungen um mehr Geld allerdings immer, nicht zu betonen, was man braucht (das interessiert nämlich wirklich niemanden außer den eigenen Therapeuten!) sondern vielmehr herauszustellen, welchen Nutzen man für die Firma bringt.

 

Was ist deine Leistung wert? Ist die Bezahlung angemessen?

 

Wenn nicht, dann liegt es an dir, das zu verändern.

Hilfreich ist, sich drei Monate lang akribisch zu notieren, wann, wo und wie man für die Firma nützlich war. Du hast hervorragende Arbeit abgeliefert? Kunden gewonnen? Kollegen erfolgreich angeleitet? Dazu beigetragen, dass das Unternehmen einen wichtigen Auftrag bekommen hat?

Lass es die Entscheider in deinem Unternehmen wissen!

Meistens haben diese nämlich keine Ahnung, was du so die ganze Zeit leistest und wie wichtig du für das Unternehmen bist. Stell dein Licht nicht unter den Scheffel – lass es leuchten!

Gut vorbereitet natürlich. Und in angemessener Weise. Wie du solche Gespräche führen kannst, wenn du Respekt vor Verhandlungen hast und merkst, dass du Geldblockaden mitbringst, lernst du zum Beispiel in meinen Coachings.

(Und ja, auch Selbständige sollten regelmäßig ihre Preisgestaltung überprüfen. Ich bin selbst schon in die Falle getappt, über einen viel zu langen Zeitraum nichts an den Preisen für meine Arbeit zu verändern. Manchmal braucht man einfach jemanden, der von außen den Anstoß dazu gibt.)

Zu wenige Einnahmen kann man sich als Selbständige übrigens auch dadurch “aufhalsen”, dass zu wenige Kunden bereit sind, die Leistung in Anspruch zu nehmen. Dann ist die entscheidende Frage, warum das so ist.

 

  • Bietest du eine Lösung für die Probleme deiner Kunden?
  • Bist du sichtbar, oder versteckst du dich und dein Können?
  • Positionierst du dich ausreichend spitz im Markt, um hohe Preise zu rechtfertigen?
  • Und bist du gut genug, um die Erwartungen deiner Kunden nicht nur zu erfüllen, sondern im besten Fall sogar noch zu übertreffen?

 

Bei den meisten Selbständigen, die nicht genügend Kunden haben, hapert es an dem einen oder anderen Bereich – oder sogar an mehreren. Es ist wichtig, sich ehrlich Rede und Antwort zu stehen. Und zu optimieren. Es gibt meiner Meinung nach übrigens kein Scheitern, sondern immer nur ein Lernen. Sofern man dazu bereit ist, die notwendigen Schlüsse zieht und Veränderungen anstößt.

 

Selbständig arbeiten ist immer ein Prozess

 

Du bleibst niemals stehen. Dein Business verändert sich stetig mit dir gemeinsam und immer wieder werden Anpassungen nötig sein.

Die darin liegenden Chance ist der Flow, der damit verbunden ist, und das gute Gefühl, sich immer wieder an dem ausrichten zu können, was glücklich macht und funktioniert. Auf diese Weise lässt sich ein sinnvolles Berufsleben kreieren, ein echtes Herzensbusiness. Eines, bei dem auch die Finanzen stimmen. Du brauchst Unterstützung, weil du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst? Dann komm zu mir ins Coaching.

Okay, wir haben jetzt über vieles geredet. Konsumschulden. Zu wenige Einnahmen. Die Tücken von Gehaltsverhandlungen und Selbständigkeit. Aber was ist nun der wirklich wichtigste Faktor in Bezug auf Geldprobleme?

Ganz einfach: es ist dein Mindset.

Dein Denken.

Dein Fühlen.

Das, was du über Geld denkst, wie du dich mit Geld fühlst, wie du Geld (und all seine Facetten) in dein Leben integrierst. Und was sein Fehlen in dir auslöst.

 

Was du über Geld, Vermögensaufbau und Konsum denkst, steuert deine Handlungen

 

Wenn du falsche Denkweisen übermittelt bekommen hast, und diese unreflektiert weiter über dein Leben entscheiden lässt, dann führt das zu den immer gleichen Problemen mit deinen Finanzen.

Es ist so einfach. Und zugleich so herausfordernd.

Wenn dein Mindset zu den Themen Geld und Erfolg blockiert ist, bekommst du es immer wieder mit Schwierigkeiten zu tun. Dann kann es sein, dass du immer mehr Geld ausgibst, als du einnimmst. Dass du Frustkäufe tätigst, weil du denkst, es anders nicht auszuhalten.

Dass du Geld nur schwer sparen kannst, weil es dir insgeheim Angst macht und deshalb alles immer sofort wieder “in den Fluss” zurückmuss.

Oder weil du schlicht und einfach nie genug Geld verdienst, dich dabei aber schier zu Tode arbeitest – übrigens das Schicksal vieler Selbständiger mit hartnäckigen Geldblockaden.

Die Arbeit am Mindset ist das Wichtigste. Wenn du Geldprobleme hast, dann solltest du ganz in Ruhe überprüfen, wie dein Verhältnis zu Geld unter der Oberfläche aussieht. Wo es halt. Und was zu tun ist.

Ich bin gerne zu deiner Unterstützung für dich da. Und wenn du jetzt direkt anfangen möchtest, deine Geldprobleme in den Griff zu bekommen, dann hol dir mein Money Mindset Starter Package. Es wird dir dabei helfen, dir selbst die richtigen Fragen zu stellen. So, wie es sonst nur ein Coach könnte.

 

Wer Geldprobleme in den Griff bekommen möchte, braucht Mut zur Selbstreflexion

 

Das kann harte Arbeit sein, denn vielen Geldblockaden liegen automatisierte, schädliche Muster zugrunde, die schon sehr lange in uns ablaufen. Wir kennen es nicht anders. Und hey, Veränderung ist immer anstrengend. Permanente Geldprobleme aber auch!

Belohnt wird die Mühe aber mit einem wunderbaren Gefühl neuer Freiheit. Du bist frei in deinen Entscheidungen und unterliegst nicht mehr dem Diktat deiner Impulshandlungen. Du bist in der Lage, gezielt finanziell zu planen, anstatt dich treiben zu lassen. Und du kannst das Thema Geld genießen, anstatt es als drohende Last auf deinen Schultern zu empfinden.

Klingt eigentlich ganz gut, oder?

Bist du dabei?